Saar-Mosel-Rhein Radtour

Unsere Radtour von Saarbrücken nach Koblenz

 

Vorfreude und Vorbereitung auf unsere Radtour mit dem eBike

Wir werden die Saar mit ihrem französischen Flair und ihrer Industriegeschichte erleben. Von der Völklinger Hütte (Weltkulturerbe) bis zur berühmte Saarschleife. Wenn dann die Saar in die Mosel mündet, ändert sich auch das Landschaftsbild merklich, denn mehr und mehr bestimmt auf dem weiteren Weg der Weinanbau das Bild. Wir freuen uns auf den windungsreichen Mosel-Radweg, der uns von der Römerstadt Trier zu allen berühmten Moselorten bringen wird. Wir werden den weiten Schleifen der Mosel folgen, werden die Zeit sowohl im Fahrradsattel als auch die vielen schönen Pausen genießen. Wir werden Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Cochem entdecken. Wir wollen die leichten, fruchtigen Moselweine genießen und werden durch die engen Gassen der vielen entzückenden Weindörfer schlendern. Angekommen in Koblenz werden wir am Deutschen Eck den weiten Blick über das herrliche Rheintal genießen und die vergangenen schönen und erlebnisreichen Tage unserer Radtour reflektieren.

4. Mai bis 12. Mai 2023

 …

Die Anreise

Angereist sind wir mit dem Zug. Die S-Bahn brachte uns zum Tiefbahnhof Stuttgart. Da ein Streik der SWEG angekündigt wurde verzichteten wir auf einen Umstieg in Ludwigsburg um direkt im Kopfbahnhof anzukommen. So erreichten wir nach einem atemberaubend langen Fußmarsch vom Tiefbahnhof den provisorischen Kopfbahnhof. Gut dass wir Schrittzähler dabei hatten!

Der ICE 690 nach Mannheim startete pünktlich auf die Sekunde! Oh je was nun? Auf halber Strecke stoppte der Zug mitten in einem Tunnel. 15 min später ging es endlich weiter. Natürlich verpassten wir unseren Anschlusszug in Mannheim. Mit einer Stunde Verspätungs ging es dann endlich mit dem RE1 nach Saarbrücken.

Die Tram 128 bracht uns nach 3 Stationen in die Nähe unseres Hotels. Durch den kleinen Fußmarsch zum Hotel Domicil Leidinger in der Mainzer Straße 10-12 erlebten wir einen ersten Eindruck von Saarbrücken.

Nach dem Einchecken übernahmen wir unsere Leihräder. Bei der ersten Probefahrt in der Tiefgarage gab Inges Rad komische Geräusche von sich, auch war nur ein Ladegerät mitgeliefert. Nach einer Kontaktaufnahme mit der Hotline von Velociped rief prompt Herr Mayer vom Service zurück. Via Telefon konnten das Problem, eine verdrücktes Schutzblech, umgehend gelöst werden. Auch erhielten wir die Info, dass nur ein Ladegerät für uns zum Lieferumfang gehört. Der Service von Velociped war erste Sahne!!

Sightseeing Saarbrücken

Jetzt konnten wir endlich die Stadt erkundigen. Wir spürten noch das französische Flair. Die wechselnde Landeszugehörigkeit der Stadt hat überall Ihre Spuren hinterlassen. Rathaus, Basilika Sankt Johann, Ludwigskirche waren die ersten Stationen, Vorbei am Altem Rathaus ging es weiter zum Schloss. Vom Schlossgarten konnten wir die Schlosskirche sehen und hatten einen guten Blick auf das Staatstheater über der Saar. Weiter ging es an der Schlosskirche vorbei über die Alte Saarbrücke in die Fußgängerzone zu Tante Moya.

Dort genossen wir unser Schnitzel bei einer angenehmen Unterhaltung mit einem pfiffigen Kasachen aus Kassel, der auf Geschäftsreise unterwegs war. Mit seinen 47 Jahren schwärmte er von seinem einjährigen Sohn. Um 22 Uhr waren wir reif für die Kiste.

Ausflug nach Frankreich bis Sarreguemines/Rémelfing

Nach einer ruhigen und geruhsamrn Nacht im Hotel Domicil Leidinger und ausgiebigem Frühstück starteten wir einen Ausflug in das benachbarte Frankreich – Hatten wir doch unsere Leihfaräder bereits eine Tag früher erhalten.  

Die erste Etappe führte uns links der Saar dem Leinpfad entlang Richtung französiche Grenze. Ein unscheinbarer Grenzstein zeigte uns den erfolgreichen Grenzübertritt.

Weiter fuhren wir immer der Saar entlang bis nach Sarreguemines/Saargmünd. Hier genossen wir den herrlichen Blick auf die historischen Gebäude auf der anderen Uferseite. Nach kurzer Erholung fuhren wir weiter bis Rémelfing. An der Schleuse n°25 – Remelfingen erreichten wir unserer heutiges Etappenziel. Wir erlaubeten uns noch einen Blick auf die Kirche Église Saint-Pierre und machten dann kehrt Richtung Saarbrücken. In Sarreguemines gönnten wir uns einen Zwischenstopp um einen  französischen Kuchen mit Cappuccino zu genießen. Gestärkt ging es wieder zurück nach Saarbrücken.

Ein kleiner Stopp unter einer Brücke schützte uns vor dem Regenschauer. Gegen Abend und 47km mehr auf dem Tacho ereichten wir trocken unser Hotel Domicil Leidinger.

Nach einem Besuch des Europacenters konnten wir anschließend unseren Hunger bei „Die Kartoffel“ mit Kartoffel Spiegelei stillen. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war groß.

Etappe 1 von Saarbrücken nach Mettlach – 59km

06.05.2023 – 07.05.2023 Hotel Restaurant Zum Schwan
https://www.hotel-schwan-mettlach.de

Von Saarbrücken bis Mettlach 59 km

Frühstück – Auschecken -Los gehts.

Völklinger Hütte.

Vorbei an Saarlois

Rehlingen, Merzig, Fremersdorf,  bis nach Dreisbach -> Baumwipfelpad.

Vorbei an der Saarschleifenlodge

 Stopp an der Saarschleife.

Zu Fuß 1,6 km und 200 Höhenmeter auf dem Cloef-Pfad bis zum Aussichtspunkt Cloef.

Herrlicher Blick auf die Saarschleife. 

Weiter über die Saarbrücke Mettlach bis nach Mettlach. 

Einchecken im Hotel Zum Schwan.

Zu Fuß: Stadt besichtigen. Villeroy & Boch Erlebniszentrum Alte Abtei Mettlach.

Abendessen im Hottel

Geschwind radelten wir auf dem Saar-Radweg durch das ehemalige Kohleabbaugebiet bis Völklingen. Die ‚Völklinger Hütte’ wäre einen Zwischenstopp wehrt gewesen, ist sie eine von derzeit 33 Weltkulturerbestätten der UNESCO in Deutschland!
Wir folgten dem gut ausgebauten Saar-Radweg durch das schöne Merziger Land bis zur beeindruckenden Saarschleife bei Mettlach. Anstrengend war der Weg hinauf zum Aussichtspunkt „Cloef“. Die Aussicht auf die Saarschleife war einfach atemberaubend!

Die Saarschleife gilt als das Wahrzeichen des Saarlandes.

Etappe 2 von Mettlach nach Trier – 42 km

07.05.2023 – 08.05.2023 Hotel Deutscher Hof
https://hotel-deutscher-hof.de/

Von Mettlach nach Trier 42km

Frühstück im Schwanen -Los gehts.

Villeroy & Boch – Alter Turm – Erdgeist, malerische Wände

Lutwinuskapelle Mettlach

Gebr. Arweiler GmbH & Co. KG

Saarland – Rheinland Pfalz

Schönes Saarburg

Mündung der Saar in die Mosel bei Konz

Trier Hotel Deutscher Hof

Kurfürstliches Palais

Palastgarten

Konstantin-Basilika (Evangelische Kirche zum Erlöser)- Evangelische Kirchengemeinde Trier

Bischöfliches Generalvikariat Bistum Trier

St. Gangolf

Porta Nigra

Besuch des Weinfests in Trier – Kleiner Snack

Sankt Georgsbrunnen

Mettlach – Trier 42 km

Über den Saar-Radweg radelten wir heute gemütlich durch waldreiches Gebiet bis nach Saarburg, über dessen verwinkelten Gassen majestätisch die Burg thront. Entlang der Saar genossen wir das herrliche Panoram auf die Burg. Von den Spuren der Römer geleitet, radelten wir via Konz bis in die vor mehr als 2000 Jahren gegründete Stadt Trier. Unzählige UNESCO Denkmäler und Baudenkmäler auf die Liste der Weltkulturgüter erwarteten uns in Trier. Wir schlenderten durch die historische Innenstadt, die Kaiserthermen und die Porta Nigra.

Porta Nigra Trier

Die Porta Nigra (lateinisch für Schwarzes Tor) in Trier ist ein ehemaliges römisches Stadttor. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. Ein anderer Name im Mittelalter lautete Porta Martis (das Tor des Mars). Das Stadttor wurde um 180 n. Chr. als nördlicher Zugang zur Stadt Augusta Treverorum (Augustus-Stadt im Land der Treverer), dem heutigen Trier erbaut.

Kaiserthermen Trier

Die Kaiserthermen in Trier sind die Überreste einer großflächigen römischen Badeanlage, die heute noch als eindrucksvolle Ruine besichtigt werden kann. Sie ist zusammen mit den anderen sehenswerten Bauwerken des römischen Trier zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden. Errichtet wurde die Anlage um und nach 300 n. Chr. als ein monumentaler Repräsentationsbau der Kaiser Constantius Chlorus und seines Sohnes Konstantin, die Trier zu ihrer Residenz gemacht hatten.

Etappe 3 von Trier nach Piesport – 46 km

08.05.2023 – 09.05.2023 Hotel Piesporter Goldtröpfchen
https://www.weingut-hain.de

Frühsrtück im Hotel Deutscher Hof

Blick auf die Kaiserthermen

Trierer Dom

Porta Nigra

Kaiser-Wilhelm-Brücke

Hafen Trier

Zwischenstopp beim Restaurant „Zum Fährturm“

Gemeinde Mehring

Moselschleifenblick Leiwen

Tolle Weinberge

Radweg Neumagen-Dhron – Leiwen

Kaffeepause in Neumagen-Dhron

Neumagen Dhron

Neumagen-Dhron beansprucht neben einer Reihe anderer Orte den Titel Ältester Weinort Deutschlands für sich. Das Winzerdorf Neumagen wurde von den Römern vor etwa 2000 Jahren als Zwischenstation auf der Wegstrecke von Trier nach Koblenz entlang der Mosel gegründet. Eine Sehenswürdigkeit ist der Archäologische Rundweg, auf dem auch regelmäßig Führungen angeboten werden. Im Kern des Ortsteil Neumagen befindet sich ein Abguss des römischen Weinschiffs direkt neben der alten Peterskapelle und dem Ausoniusgarten.

Weiter nach Piesport

Toller Blick auf die Weinberge – Goldtröpfchen

Goldtröpfchen Weinhotel

Einchecken

Spaziergang alter Ort und neuer Ort

Besuch der alten Römische Weinkelterei

Abendessen und Weingenuss im  Goldtröpfchen Weinhotel

Von Trier nach Piesport 46 km

Dieser Tag war ein echter Klassiker mit römischer Vergangenheit und gegenwärtiger Weinkultur. Es ging nach Mehring, wo die Villa Rustica auf Ihren Besuch wartet. Als Villa Rustica bezeichnet man ein Landhaus beziehungsweise Landgut im römischen Reich. Heute sind die rekonstruierten Gebäude und Grundmauern wieder zu besichtigen. Kurz vor unserem Tagesziel lag Neumagen-Dhron, der älteste Weinort Deutschlands! In Piesport, dem kleinen Weinort mit netten Cafes, Straußenwirtschaften und Weinstuben konnten wir dann den Tag bei einem Glas Piesporter Goldtröpfchen Revué passieren lassen. 

Etappe 4 von Piesport nach Traben-Trabach – 40 km

09.05.2023 – 10.05.2023 Hotel Trabener Hof
http://www.trabener-hof.de 

Die zwei berühmten Moselstädte Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach sowie das bekannte Weinanbaugebiet „Kröver Nacktarsch“ krönten den heutigen Tag. 

Frühstück im Goldtrüpfchen bei herrlicher Blick auf die Mosel

Auf nach Bernkastel.Küs

Letzter blick auf Piesport

Bernkastel Kues

Bernkastel-Kues ist ein bekanntes weinkulturelles Zentrum an der Mittelmosel. Die Stadt ist staatlich anerkannter Erholungsort. Sehenswert ist in Bernkastel der mittelalterliche Marktplatz mit seinen Giebelfachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, unter denen das aus dem Jahre 1416 stammende schmale Spitzhäuschen besonders hervorsticht. Um den St. Michaelsbrunnen von 1606 gruppieren sich eine Reihe gut erhaltener Bauten und auch das Renaissance-Rathaus von 1608.

Richtung Wehlen – Wehlener Sonnenuhr (giant sundial)

Weiter nach Zeltingen-Rachtig

Unter der Hochmoselbrücke durch bis nach Erden

In Erden warten auf den Bus?

Stopp und Stätrkung beim Beachhouse Mosel (Traben-Trabach)

Weiter bis zum Hotel Trabener Hof

Einchecken

Zu Fuß durch das Brückentor Trarbach nach Trarbach 

Zurück nach Traben und Stärkung im Central Hotel 

Wieder über die Brücke zum Sightseeing  nach Trarbach

Dann kam der Regen!

Besuch des Stadtturms. Aussicht bei Regen, Regen.

Etappe 5 von Traben-Trabach nach Cochem – 56 km

10.05.2023 – 11.05.2023 Hotel Cochemer Jung
http://www.cochemer-jung.de

Frühstück im Hotel Trabener Hof

Auf geht´s nach Cochem

….

Von Traben-Trarbach nach Cochem 56 km

Heute entdeckten wir Enkirch, ein Schmuckstück moselländischer Fachwerkarchitektur, und Zell, den Weinort mit der „Zeller Schwarzen Katz“. Eine kleine Pause legten wir im kleinen Beilstein ein, das stolz den Beinamen „Rothenburg an der Mosel“ führt. Wir freuten uns auf Cochem mit seinem malerischen Zentrum und der alten Reichsburg aus dem 11. Jahrhundert.

Zeller Schwarze Katz

Schwarze Katz bezeichnet eine Großlage im deutschen Weinbaugebiet Mosel und ist Teil des Bereich Burg Cochem. Im Jahr 1936 wurde in der Zeller Altstadt mit einem Brunnen ein Denkmal zu Ehren der Lage und der schwarzen Katze gesetzt. Dieser Brunnen ziert auch den ersten Schein der Zeller Regionalwährung, den Zeller.

Reichsburg Cochem

Die Reichsburg Cochem ist eine Burganlage in der rheinland-pfälzischen Stadt Cochem an der Mosel. Sie ist ihr Wahrzeichen und steht auf einem weithin sichtbaren Bergkegel mehr als 100 Meter oberhalb der Stadt.

Etappe 6 von Cochem nach Koblenz – 49 km

11.05.2023 – 12.05.2023 Hotel Brenner
https://hotel-brenner.de

Frühstück im Hotel Cochemer Jung

Auf geht´s nach Koblenz

….

Von Cochem nach Koblenz 49 km

Heute führte uns der Mosel Radweg die sehenswerte n Weindörfer Kobern Gondorf und Winningen und schließlich bis zum Deutschen Eck. Wir genossen den weiten Blick auf das herrliche Rheintal und freuten uns auf einen schönen Abend in Koblenz.       

Deutsches Eck Koblenz

Das Deutsche Eck ist eine Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein in Koblenz. Hier wurde 1897 ein monumentales Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. errichtet. Der Denkmalsockel diente von 1953 bis 1990 als Mahnmal der Deutschen Einheit.

Festung Ehrenbreitstein Koblenz

Die Festung Ehrenbreitstein ist eine seit dem 16. Jahrhundert bestehende, ursprünglich kurtrierische, später preußische Befestigungsanlage gegenüber der Moselmündung bei Koblenz. Seit 2002 ist die Festung Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“. Das Vorgelände der Festung wird zur Bundesgartenschau 2011 in Koblenz Teil des Veranstaltungsraums sein.

Die Mosel

Die Mosel legt von ihrer Quelle am Col de Bussang in den Vogesen bis zu ihrer Mündung am Deutschen Eck in Koblenz 520 Kilometer zurück bei einem Gefälle von 676 Höhenmetern. Der Fluss durchfließt auf einer Strecke von 278 Kilometern Frankreich, bildet dann über 36 Kilometer eine natürliche Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland und mündet nach 206 Kilometern in Rheinland-Pfalz in den Rhein. Ab Thionville in Lothringen ist die Mosel auf 392 Kilometern schiffbar.  15 Staustufen mit Schleusen gleichen den Höhenunterschied aus.

Rückreise von Koblenz

Frühstück im Hotel Brenner 

Kleine Stadtbesichtigung .. dann ging es zurück nach Hause….

Koblenz Abreise

Heute endete unsere schöne Radreise in Koblenz. Wir nahmen Abschied vom abwechslungsreichen Saar Radweg und vom windungsreichen Mosel Radweg. zurück fuhren wir mit dem IC der Deutschen Bahn. Entlang des Rheins führte und die Bahn vorbei an der Lorelei bis nach Stuttgart. Die S.Bahn brachte uns zurück nach Tamm.

Schön war’s!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert