Flug nach Seattle – Wir sind angekommen!

Flug über den „Teich“

S-Bahn – Tamm Stuttgart – ICE Frankfurt Fernbahnhof
Flug LH 490 brachte un mit einer 747/400 sicher und pünktlich zum Seattle International Airport
Mietwagen bei Alamo abgeholt. Upgrate vom Mini auf Intermediate vorgenommen. War ja nur eine kleine Preisdifferenz.
Fahrt ins Hotel fast ohne Navi klappte gut.
Gegen später machten wir einen kleinen Tripp mit dem Auto nach Seattle ud konnten uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gleich aus nächster Nähe anschauen.

Mt. St. Helens – Olympia

Heute fuhren wir zum Mt. St. Helens. Der Vulkan der 1980 explodierte und in einem großen Gebiet die Landschaft markant veränderte.
Die Fahrt dahin gestaltete sich etwas schwierig, da wir den Zielort das Jonston Observatory nicht auf unserem Navi fanden.
Für amerikanische Verhältnissen kleinen Umwegen erreichten wir das Jonston Observatory.Was für eine Aussicht – Incredible!
Man konnte direkt auf den Mt. St. Helens und seinen Krater (Durchmesser 1 Meile) blicken.
Der Vulkan ist übrigens noch aktiv. Man konnte sogar kleine Steams (Dampfwolken) austreten sehen. Wir hätten es vermutlich nicht bemerkt. Ein female Guide, dessen Studenten wohl abhanden gekommen waren, hat uns darauf aufmerksam gemacht.
Der Vulkan verlor nach der Eruption im Jahre 1980 1700Ft (ca. 500m) an Höhe.Im Observatory besuchten wir eine Filmvorführung der Erruption. Das war sehr beeindruckend. Am Ende des Movies wurde die Leinwand hoch- und ein Vorhang weggezogen.
Whow!
Dann hatte man aus dem Kinosaal einen tollen Blick auf den Mt. St. Helens.Anschließend besuchten wir Olympia, die Hauptstadt des Staates Washington. Besuch des Kapitols inklusive.
Die Kapitole der Bundesstaaten sehen wohl alle ähnlich aus. Die Lage des WA-Kapitols war allerdings famos. Über der Stadt gelegen mit tollem Blick auf das Meer.Zum Abschluss ging es Richtung Hafen. Abendessen in einem Cafe/Restaurant.
Fazit des Tages: 300  Meilen, die sich lohnten!

Olympic National Park

Heute führte uns die Reise in oder besser gesagt um den den Olympic National Park herum.
Von unserem Hotel ging es über Olympia (The Capital of State Washington) nach Aberdeen und weiter Richtung Folks.
Interessanter Zwischenstopp an der Pazifikküste Beach 4. Dort fanden wir massenhaft angeschwemmtes Treibholz im Mündungsbecken eines FlussesWeiter ging es nach Port Angeles an schönen Gebirgsseen mit smarragdfarbenen Wasser vorbei.
In Port Angeles drehten wir eine kleine Runde. Vom Aussichtsturm konnte man bis Victoria (Vancouver Island) schauen und natürlich die tolle schneebedeckte Gebirgskulisse des Olypmic NPs bestaunen.Dem Hurrican Ridge im Olympia NP wolten wir einen Besuch abstatten.
An der Mautstation war eine unendlich lange Fahrzeugschlange.
Da es schon 15:30 Uhr war, beschlossen wir zu Wenden und schnell weiter Richtung Sea Tec zu fahren. Waren ja noch über 120 Meilen zurückzulegen. Über Bremerton und die „Mautbrücke“ führte uns die Fahrt nach Tacoma.Tacoma ist eine klassische Industriestadt ohne richtigen Stadtkern.
Zügig fuhren wir dann weiter, um das Abendessen im Applebee’s (natürlich) bei Tacoma einzunehmenGegen 21:00 Uhr ging es zurück ins Hotel nach Sea Tec. Sea Tac ist ein sog. Suburb (Vorstadt) von Seattle.
Heute legten wir eine Gestamtstrecke von 450 Meilen (ca. 720 km) zurück!!
Als Fazit haben wir mitgenommen:
Abwechslungsreiche und famose Landschaft. Weite und riesige Entfernungen, die von uns Mitteleuropäern gerne unterschätz werden!

Mt. Rainier National Park

Heute stand ein Besuch des Mt. Rainier Nationalpark auf dem Programm.
Der Mt. Rainier ist mit 14410Ft (ca. 4393m) der höchste und gleichzeitig der beeindruckenste Schichtvulkan in der Nähe von Seattle. Man kann noch leichte Steams (Dampfwölkchen) austreten sehen. Whow – Incredible!Wir fuhren durch die Mautstation Stevens Canyon in die Mt. Rainier Passstraße ein. Nach ein paar Fahrzeugen und einer Wartezeit ca. 10min konnten wir einfahren. Die Maut kostete 25$. Hätten wir die Haupteinfahrt über den Highway 704 genommen hätten wir vermutlich bis zu 2 Meilen anstehen müssen!Die Fahrt vorbei am Mt. Rainier war sehr beeindruckend. Mit unserem Toyato fuhren wir zum Mt. Rainier Visitor Center.(ca. 6800F).Es war Sonntag und ganz Amerika war im Mt. Rainier NP unterwegs. Zumindest hatten wir so den Eindruck. Der Parkplatz am Visiter Center war hoffungslos überfüllt. Im Schritttempo näherten wir uns die letzte Meile zum VC. Wir hatten Glück, dass gerade vor uns ein Fahrzeug ausfuhr und eine Parklücke für uns auftat. Andere kreisten ewig auf dem Parkplatz herum.Zum Abschluss des Tages ging es weiter bis Redondo Beach. Abendessen in einem „budgetstrapazitösen“ Fischrestaurant.Über den Tag legten wir mit unserem Toyota Corolla nur 214 Meilen zurück.
Fazit des Tages: Beeindruckend!
Unser Toyota – war übrigens ein Upgrate von Mini auf Intermediate – hatte ein Radar an Board. In Kombination mit dem Cruizer konnte man in der Schlange fahren ohne Gas geben zu müssen und  bremsen tat er automatisch, manchmal etwas ruppig. Bei Überfahren von Markierungen am Rand oder in der Mitte der Straße warnte uns der Toyota mit einem höllischen Piepsen.
Das war ein erster Eindruck von autonomen Fahren. Naja beinahe, denn lenken muße man schon noch.

Redmond – Bellevue – Seattle – Des Moines

Heute haben wir die Umgebung von Seattle erkundet:

  • Redmond – Microsoft Campus. Wg. Memorial Day leider nicht geöffnet
  • Bellevue am Lake Washington – sehr gepflegt
  • University of Washington – Schöne historische Gebäude, tolle Library
  • Des Moines in der Nähe von Sea Tac
  • Marina angeschaut und Abendessen bei Red Robin
  • Da gibt es die besten Burger der USA.Imposante Bilder vom Bau amerikanischer Holzhäuser
Das Auto haben wir am Abend bei Alamo am Airport zurück gegeben. Einen Tag früher als geplant, da wir morgen mit dem Link nach Seattle fahren werden.
In 5 Tagen haben wir mit dem liebgewordenen Toyoto insgesamt 1015 Meilen (1624km) zurückgelegt.

Seattle

Heute ging es mit dem Light Rail Link von der Angle Lake Station nach Seattle bis zur International District/Chinatown Station.
Die Endstation Angle Lake ist ca. 10min von unserem Hotel entfernt. Dort lösten wir einen Daily Pass für 6$.
Die Fahrt bis zur Station International District/China Town dauerte 35 min.
Dort angekommen machten wir uns erst mal auf dem Weg zur King Street Station. Fußweg ca. 5 min.
Am Ticketschalter erhielten wir für unsere Amtrak Reservierung Seattle-Vancouver dieTickets.Ein netter Herr hinter dem Ticketschalter erklärte uns, um welche Uhrzeit und wo wir uns morgen für die Zugfahrt mit unserem Gepäck einfinden sollten.Weiter ging es zum Columbia Center und über Aufzugsetappen – erst zum 40 Stock, dann weiter bis zum 73 Stock – hoch bis zum Sky View Observatory im Columbia Center.
Eintritt für Personen ab 55 Jahre betrug 9$ (zum Vergleich: Needle kostet 29$/p).
Whow was für ein Ausblick!
Hier nun Handy-Fotos aus ca. 300m Höhe.


Weiter geht es mit dem Amtrak nach Vancouver/Canada.

Fazit USA:

Seattle: beeindruckende Lage. In Punkto Sauberkeit hat die Stadt noch Potential.
National Parks in den USA: sehr schön, eine Reise Wert.


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