Faszination Vietnam und Kambodscha

Zu unserer geplanten Erlebnisreise nach Vietnam und Kambodscha starteten wir am 20. Oktober. Nach 21 Tagen voller Eindrücke endete die Reise am 9. November 2024.
Inhaltsverzeichnis
Die Reise beginnt
Mit einem Zug der Deutschen Bahn reisten wir von Tamm zum Flughafen Frankfurt. Aufgrund von Bauarbeiten an der sog „Riedbahn“ nahem wir drei Züge früher, um genügend Puffer zu haben. Welch ein Glück, mußte doch unser Zug bei Darmstadt wegen Streckensperrung umdrehen bzw. rückwärts wieder zurück nach Heidelberg fahren, um dann auf linken Rheinseite über Mainz zum Flughafen Frankfurt zu gelangenl
Verspätung sage und schreibe 2 Stunden oder 120 Minuten! Incredibele!
Na ja, zum Glück hatten wir genügend Puffer eingeplant!
Am frühen Nachmittag startete unser Nonstop-Flug nach Hanoi. Eine Boing 787-9 Dreamliner der Vietnam Airlines brachte uns in ca. 11 h von Frankfurt nach Hanoi. Der Flug war ruhig, die Flugbegleiter:innen waren sehr freundlich und der Service sehr gut. Die Maschine kam pünktlich in Hanoi an.
Vietnam
Vietnam (ChatGPT, 05.02.2025) ist ein faszinierendes Land in Südostasien, das für seine atemberaubende Natur, reiche Geschichte, köstliche Küche und lebendige Kultur bekannt ist. Es erstreckt sich von den grünen Bergen im Norden bis zu den traumhaften Stränden im Süden und hat für Reisende unglaublich viel zu bieten. 99 Millionen Einwohner, 332.000 km2.
Geografie und Natur
Vietnam erstreckt sich über eine beeindruckende Länge von mehr als 1.600 Kilometern entlang der Küste des Südchinesischen Meeres. Im Norden dominiert eine bergige Landschaft mit den berühmten Reisterrassen von Sapa, während Zentralvietnam von traumhaften Stränden und fruchtbaren Ebenen geprägt ist. Der Süden wird vom Mekong-Delta bestimmt, das mit seinen verzweigten Wasserwegen als „Reisschüssel Vietnams“ bekannt ist. Eines der atemberaubendsten Naturwunder ist die Halong-Bucht mit ihren über 1.600 Kalksteininseln, die aus dem smaragdgrünen Wasser ragen.
Kultur und Menschen
Die vietnamesische Kultur ist tief in jahrtausendealten Traditionen verwurzelt, wurde aber auch durch chinesische, französische und moderne Einflüsse geprägt. Die Bevölkerung ist freundlich und gastfreundlich, und Familie sowie Respekt vor Älteren spielen eine große Rolle im gesellschaftlichen Leben. Vietnamesische Feste, wie das Neujahrsfest Tết, sind farbenfrohe und bedeutende Ereignisse im Jahreskalender. Religion und Spiritualität, insbesondere der Buddhismus, sind allgegenwärtig und spiegeln sich in den zahlreichen Tempeln und Pagoden wieder.
Sehenswürdigkeiten und Highlights
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Vietnams gehören:
- Hanoi – Die Hauptstadt mit ihrer Altstadt, dem Hoan-Kiem-See und dem Mausoleum von Ho Chi Minh.
- Halong-Bucht – Ein UNESCO-Weltnaturerbe mit einzigartigen Kalksteinformationen und geheimnisvollen Höhlen.
- Hoi An – Eine charmante Altstadt mit gut erhaltener Kolonialarchitektur, bunten Lampions und einer reichen Handelsgeschichte.
- Hue – Die ehemalige Kaiserstadt mit der beeindruckenden Zitadelle und prachtvollen Tempelanlagen.
- Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) – Eine pulsierende Metropole, die Tradition und Moderne verbindet.
- Mekong-Delta – Ein Netzwerk aus Flüssen, schwimmenden Märkten und fruchtbaren Landschaften.
Kulinarik: Ein Geschmackserlebnis
Die vietnamesische Küche ist weltweit für ihre Frische, Vielfalt und harmonischen Aromen bekannt. Zu den bekanntesten Gerichten gehören:
- Pho – Eine aromatische Nudelsuppe mit Rind- oder Hühnerfleisch.
- Bánh mì – Ein knuspriges Baguette-Sandwich mit verschiedenen Füllungen.
- Gỏi cuốn – Frische Sommerrollen mit Garnelen, Gemüse und Kräutern.
- Cà phê sữa đá – Starker vietnamesischer Kaffee mit süßer Kondensmilch, oft auf Eis serviert.
Warum Kambodscha besuchen?
Vietnam bietet eine einzigartige Mischung aus atemberaubender Natur, reicher Kultur und köstlicher Küche. Die gastfreundlichen Menschen, historischen Stätten und die Möglichkeit, sowohl pulsierende Städte als auch ruhige Naturparadiese zu erleben, machen das Land zu einem faszinierenden Reiseziel. Ob Backpacker-Abenteuer, Kulturreise oder entspannter Strandurlaub – Vietnam hat für jeden etwas zu bieten.
Willkommen in Hanoi
Morgens landeten wir auf dem International Airport von Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Sogleich zog uns die pulsierende Altstadt in ihren Bann, wo sich in engen Gassen Wohnhäuser, Geschäfte und jahrhundertealte Handwerksbetriebe aneinanderreihen. Mit Elektroautos erkundeten wir die schönsten Plätze und besuchten den Hoan Kiem-See. Fröhliches Gewusel auf dem Markt, farbenfrohes Obst in den Auslagen, duftende Speisen aus den besten Garküchen – und wir waren mittendrin. Selbstverständlich nicht ohne die vielen Leckereien selbst zu probieren! Staunen, bummeln, entdecken! Besser konnte der Einstieg in Vietnam nicht sein.
Früh am Morgen starteten wir unseren ersten Ausflug zum Literaturtempel in Hanoi, in eine inspirierende Reise in Vietnams kulturelle Vergangenheit. Diese beeindruckende Stätte, ursprünglich im Jahr 1070 zu Ehren von Konfuzius erbaut, diente einst als die erste Universität des Landes. Mit ihren eleganten Pavillons, Höfen und Teichen strahlt der Tempel eine ruhige und ehrwürdige Atmosphäre aus. Besonders beeindruckend waren die Steinstelen mit den eingravierten Namen der ehemaligen Gelehrten. Während wir durch die verschiedenen Höfe schlenderten, konnten wir die traditionelle vietnamesische Architektur und die historische Bedeutung des Ortes hautnah erleben. Es war ein faszinierender Einblick in die Geschichte der Bildung und Kultur Vietnams.
Anschließend fuhren wir zu dem Hồ Trúc Bạch ein kleiner Ableger des Hồ Tây Sees. Mit Elektroautos stürzten wir uns in das Verkehrsgewusel von Hanoi und erkundeten die Stadt von der Straße aus. Wohlbehalten zurück besuchten wir am Abend unter anderem das Cafe Dinh, ein Spezial-Kaffeehaus für Eierkaffee! Skeptisch aber mutig bestellten wir uns einen Eierkaffee und konnten dann bei der Zubereitung zuschauen und die tollen Kaffee-Verzierkünste des Künstlers bestaunen. Das Trendgetränk ist eine Spezialität in Vietnam und passt hervorragend zur Einstimmung auf die bevorstehenden Reisen durch Vietnam. Ach ja, der Kaffee schmeckte echt lecker!

Weitere Stationen waren der Besuch eines typischen Vietnam-Restaurants sowie eine Teestube. Über die beeindruckende Beer-Street machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel.



Tagesausflug zur Halong-Bucht
Eines der beliebtesten Ziele in Vietnam ist zweifelsohne die geheimnisvolle Halong-Bucht. Früh am morgen fuhren wir mit dem Bus auf der CT04/CT06 zur Tuan Chau International Marina auf der Insel Dao Tuan Chau, zu unserem Schiffsanleger nach Halong.
Zuvor legten wir einen Zwischenstopp bei der Legend-Perl ein. Die Touristenbusse sollen/müssen hier wohl anhalten. Interessant waren die anschaulichen Präsentationen über die Herstellung der Zuchtperlen. Zudem gab es gepflegte und saubere Toiletten. Die Atmosphäre im Verkaufsladen war entspannt und ohne Druck. Kurz war die anschließende Fahrt zum Hafen.
Nach einer entspannten Fahrt mit einem Tenderboot vorbei an den Fighting rocks islet und zahleichen Kalksteinfelsen erreichten wir den Schiffsanleger bei Hang Luon. Mit einem Bambusboot gesteuert von einer netten Vietnamesin fuhren wir durch die Hang Luon-Cave – bitte Kopf einziehen. Die Aussicht auf die felsigen Berge und die üppigen Pflanzen war atemberaubend. Der touristische Bootsverkehr war allerdings enorm. Stau in der Höhle hatten wir natürlich inklusive.
Weiter ging es anschließend nach Hang Sung Sot. Nach einem steilen Aufstieg erreichten wir die Sung Sot Cave – bekannt auch als die Überraschungshöhlen oder Überraschungsgrotten. Beim Betreten der Höhle ist man überwältigt von der schieren Größe und den kühlen Felsformationen. In den zwei Kammern kann man beeindruckende Stalagmiten und Stalaktiten bewundern. Begleitet wird man allerdings von Massen an Touristen. Nach insgesamt 300km Busfahrt waren wir wieder zurück in Hanoi.
Ein Hanoi-Highlight fehlte und noch im Reise-Reportoire, die bekannte „Train Street“. Vorbei an vielen bunten Häusern und leuchtenden Laternen konnten wir in einem Kaffee in der Train Street direkt an den Gleisen einen Platz ergattern und uns einen Drink genehmigen. Plötzlich heftige Betriebsamkeit, schnelles bezahlen war angesagt, Tische und Stühle wurden eingeklappt und auf die Seite gestellt. Dann um 19:15 Uhr war es soweit, eine einsame Lok fuhr zügig an uns vorbei – welch´ ein Adrenalinschub. Muß man einfach mal gesehen haben.
Auf dem Rückweg ins Hotel genossen wir kurz noch die Atmosphäre in der Beer-Street.
Der Tag war sehr ereignisreich! Incredibele!




Hanoi und Weiterreise nach Hue
Die heutige Stadtbesichtigung stand ganz im Zeichen Ho Chi Minhs. Wir warfen einen Blick auf sein Mausoleum sowie sein Wohnhaus, die Einsäulenpagode und besuchten Tran Quoc-Pagode. Im Anschluss brachte uns der Nachtzug nach Hue in Zentralvietnam.
Ho Chi Minh – Wohnhaus
Unser heutiger Ausflug begann mit einer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem Erbe von Ho Chi Minh, der eine zentrale Figur in der vietnamesischen Geschichte darstellt.
Nach Durchlaufen der Sicherheitschecks begaben wir uns zu dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum, das als bedeutendes Wahrzeichen der Stadt Hanoi gilt. Hier wurde der verstorbene Staatsmann einbalsamiert und wird in einer gläsernen Kuppel ausgestellt, um den vietnamesischen Bürgern sowie Besuchern die Möglichkeit zu geben, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Der Mausoleumskomplex ist von weitläufigen Gärten und einer imposanten Architektur umgeben. Leider war das Mausoleum heute für Besucher geschlossen.
Weiter gingen wir zu dem beeindruckenden Phu Chu Tic Palast, der während der französischen Kolonialzeit im 20. Jh. erbaut wurde und heute Amts- und Wohnsitz des Präsidenten und Vizepräsidenten Vietnams ist.

Anschließend besuchten wir das Wohnhaus von Ho Chi Minh, das nicht weit vom Mausoleum entfernt liegt. Hier lebte der „Vater der Nation“ in den letzten Jahren seines Lebens und führte ein bescheidenes Leben, das sich in der schlichten Architektur des Hauses widerspiegelt. Es ist umgeben von einem weitläufigen Garten, der eine ruhige und besinnliche Atmosphäre bietet. Diese einfache, aber doch sehr bedeutungsvolle Stätte lässt einen direkten Einblick in das Leben und die Persönlichkeit Ho Chi Minhs zu.
Weiter gingen wir zu der Einsäulenpagode, auch Chùa Một Cột genannt. Sie ist ein einzigartiges historisches Bauwerk und eines der Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde im Jahr 1049 unter der Ly-Dynastie erbaut und steht auf einer einzigen steinernen Säule, die wie eine Lotusblüte aus dem Wasser eines kleinen Teiches emporragt. Die Pagode symbolisiert Reinheit und Erleuchtung, inspiriert von einer Vision des Königs Ly Thai Tong. Trotz ihrer bescheidenen Größe beeindruckt sie durch ihre symbolische Bedeutung und ihre harmonische Einbettung in die umgebende Natur. Sie ist ein beliebtes Ziel für Touristen und Pilger.

Der letzte Punkt auf dem Programm war die Tran Quoc-Pagode in Hanoi. Diese beeindruckende historische Stätte, die älteste Pagode der Stadt, liegt malerisch auf einer kleinen Insel im Westsee. Umgeben von ruhigem Wasser und üppigem Grün vermittelte sie uns friedliche Atmosphäre. Die Pagode selbst, mit ihrer ikonischen roten Architektur und kunstvoll verzierten Statuen, bot einen Einblick in die spirituelle Kultur und Geschichte Vietnams. Der Duft von Räucherstäbchen machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis, das uns die kulturelle Tiefe und Schönheit Hanois näherbrachte.
Nach diesen eindrucksvollen kulturellen Erlebnissen brachen wir dann am Abend zum Bahnhof auf, um den Nachtzug nach Hue in Zentralvietnam zu nehmen. Die Reise im Nachtzug war eine spannende Möglichkeit, einen Teil Vietnams auf authentische Weise zu erleben. Der Zug bietet eine bequeme Möglichkeit, von der pulsierenden Hauptstadt Hanoi in die historische Stadt Hue zu gelangen, die für ihre kaiserliche Vergangenheit und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bekannt ist. Während der Zugfahrt konnten wir uns von den Eindrücken des Tages erholen und sich auf die nächsten Abenteuer vorbereiten.
Hue und weiter nach Hoi An
Morgens fuhren wir in den Bahnhof von Hue ein und stärkten uns zunächst mit einem Frühstück für den Tag. Anschließend besuchten wir die Zitadelle von Hue Hier fühlten wir uns nach Bejing versetzt, denn die Zitadelle war der »Verbotenen Stadt« nachempfunden.
Zitadelle von Huế
Der Ausflug zur Zitadelle von Huế war ein faszinierendes Erlebnis. Die Zitadelle, auch bekannt als die „Kaiserliche Zitadelle von Huế“, ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein Symbol der vietnamesischen Geschichte und Kultur. Sie befindet sich im Herzen von Huế, der ehemaligen kaiserlichen Hauptstadt Vietnams, und ist von einer beeindruckenden, dicken Mauer umgeben.
Als wir dort ankamen, beeindruckte uns sofort die Größe und Majestät der Zitadelle. Die Architektur ist eine Mischung aus vietnamesischen und chinesischen Einflüssen, was sich in den kunstvoll gestalteten Palästen, Toren und Pagoden widerspiegelt. Besonders markant ist das zentrale „Verbotene Purpurpalast“-Gebäude, das früher nur dem Kaiser und seiner Familie zugänglich war. Wir konnten durch die alten Räume und Hallen spazieren, die mit wunderschön erhaltenen Wandmalereien und Schnitzereien verziert sind.
Der Rundgang durch die Zitadelle führte uns auch zu den vielen Höhlen und Tempeln, die sich auf dem Gelände befinden. Einige waren sehr gut restauriert, während andere mehr vom Zahn der Zeit gezeichnet waren. Dennoch versprühte jedes Detail eine einzigartige Atmosphäre der Geschichte.
Ein Höhepunkt war der Besuch des Ngo Mon-Tores, dem Haupttor der Zitadelle, das von prächtigen Drachenfiguren gesäumt wird. Von hier aus hatte man einen fantastischen Blick auf den Rest des Areals und den Fluss, der an der Zitadelle vorbeifließt.
Während unseres Besuchs war auch das Wetter wunderschön, was die gesamte Erfahrung noch unvergesslicher machte. Der Ausflug zur Zitadelle von Huế war nicht nur eine Reise durch die vietnamesische Geschichte, sondern auch eine Reise in die Kunst und Kultur des Landes.

Thien Mu-Pagode bei Huế
Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir die Thien Mu-Pagode bei Huế. Unser Ausflug zur Pagode war ein friedliches und spirituelles Erlebnis, das uns tief in die vietnamesische Kultur und Religion eintauchen ließ. Die Thien Mu-Pagode, auch als „Himmlische Dame“-Pagode bekannt, liegt malerisch am Westufer des Parfümflusses (Sông Hương) und ist ein bedeutendes Wahrzeichen von Huế.
Als wir ankamen, wurden wir sofort von der Schönheit und Ruhe des Ortes erfasst. Der Garten rund um die Pagode war üppig und grün, mit einem klaren, fast meditativen Ambiente. Die Thien Mu-Pagode selbst erhebt sich majestätisch über die Umgebung, mit ihrem charakteristischen siebenstöckigen Turm, der eine Höhe von etwa 21 Metern erreicht. Der Turm ist eines der markantesten Merkmale und dominiert die Skyline der Pagode. Es war beeindruckend, wie er sich in den klaren Himmel erhob und dabei eine symbolische Verbindung zwischen Himmel und Erde herzustellen schien.
Wir spazierten um die Pagode und genossen die ruhige Atmosphäre. Auf dem Gelände gab es verschiedene Tempel und kleinere Gebäude, die mit kunstvollen Skulpturen und religiösen Darstellungen geschmückt waren. Besonders berührend war der Anblick des alten, historischen Autos, das 1963 in die Geschichte einging: Es war das Fahrzeug, in dem der buddhistische Mönch Thích Quảng Đức in Saigon Selbstverbrennung beging, um gegen die religiöse Unterdrückung zu protestieren. Dieser Moment war ein starkes Symbol für den Mut und die Hingabe vieler vietnamesischer Buddhisten.
Die Architektur der Pagode selbst war eine harmonische Mischung aus traditionell vietnamesischen und buddhistischen Stilelementen. Wir nahmen uns Zeit, die kunstvollen Wandgemälde und geschnitzten Details zu bewundern, die die buddhistische Geschichte und Mythologie erzählten. Auch die Atmosphäre der Stille und des Gebets trugen zu der spirituellen Stimmung bei, die sich über den gesamten Ort legte.
Der Blick auf den Parfümfluss von der Pagode aus war ebenfalls atemberaubend. Der Fluss schlängelte sich ruhig durch die Landschaft, und die umliegenden Berge und Hügel sorgten für eine malerische Kulisse, die den ganzen Ausflug noch unvergesslicher machte.
Unser Besuch war eine wunderbare Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, die uns nicht nur die religiöse Bedeutung der Thien Mu-Pagode näherbrachte, sondern uns auch einen tiefen Einblick in die spirituelle Dimension Vietnams gab.
Das der Parfüm-Fluss wirklich duftet, erfuhren wir anschließend auf einer angenehmen Bootsfahrt mit einem Drachenboot zu unserer Bus-Destination nach Bến Trà.

Wolkenpass (Hải Vân Pass)
Von BếnTrà starteten wir eine spannende Reise über den Wolkenpass zu dem schönen Städtchen Hoi An. Die Fahrt begann gemütlich. Nach kurzer Fahrt und einem Zwischenstopp im The Lagoon Cafeteria schlängelte sich der Bus zu dem Pass hinaus.
Ein lauter Aufschrei eines Mitreisenden schreckte die Reisenden im Bus auf. „Koffer gehen verloren, Anhalten! Anhalten!“ waren seine Worte. Was war passiert. Die Kofferladeluke ging wohl wie von Geisterhand auf und sechs Koffer suchten das Weite im Straßengraben. Mit tatkräftiger Unterstützung von Autofahrern, die die verlorenen Koffer einsammelten ging es weiter zum Kamm des Wolkenpass.
Der Wolkenpass
Der Wolkenpass (Hải Vân Pass) ist eine spektakuläre Gebirgspassage entlang der Küstenstraße in Zentralvietnam. Er verbindet die Städte Da Nang und Huế und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer, die umliegenden Berge und das grüne Umland. Der Pass erstreckt sich über etwa 21 Kilometer und führt durch das Annamitische Gebirge, wobei die Straße kurvenreich und steil ist, was ihn zu einem aufregenden Erlebnis für Autofahrer und Motorradfahrer macht.
Der Wolkenpass ist berühmt für seine beeindruckende Landschaft und die dramatischen Höhenunterschiede. An klaren Tagen bietet sich von hier oben ein unvergleichlicher Blick auf den Südchinesischen Meer und die Küste. Der Pass hat eine historische Bedeutung, da er früher als wichtiger Handelsweg diente und eine strategische Grenze zwischen dem Norden und Süden Vietnams darstellte.
Heute ist der Wolkenpass nicht nur ein beliebtes Ziel für Reisende, sondern auch ein Highlight auf der Route von Da Nang nach Huế, das für seine natürliche Schönheit und seine kulturelle Bedeutung bekannt ist.

Spät am Abend nach ca. 160km Busfahrt erreichten wir ohne weiteren Zwischenfall unsere Unterkunft, das ÊMM Hotel in Hoi An.
Hoi An – Ein Tag zum Wohlfühlen
Hoi An zählt ebenfalls zu den UNESCO-Welterbestätten und war einst eine bedeutende Hafenstadt. Heute ist Hoi An bekannt als Stadt der Laternen, Handwerker und Schneider.
Unser Tag begann mit der Fahrt nach Hoi An Old Town, der charmanten Altstadt, die für ihre bunten Laternen, traditionellen Handwerksbetriebe und erstklassigen Schneider bekannt ist. Gleich zu Beginn tauchten wir in das geschäftige Treiben des Hoi An Market (Chợ Hội An) ein. Die frischen Zutaten, exotischen Gewürze und freundlichen Händler gaben uns einen ersten Eindruck vom pulsierenden Leben dieser historischen Stadt.
Ein kulturelles Highlight folgte mit dem Besuch der Phuoc Kien Hoi Quan, einer prachtvollen alten Pagode und eines Schreins, die mit ihren kunstvollen Schnitzereien und Räucherstäbchen-Duft eine magische Atmosphäre verströmten. Danach ging es weiter ins Museum of Folk Culture (Bảo tàng Văn hoá Dân gian Hội An), wo wir mehr über die reiche Geschichte und Traditionen der Region erfuhren.
Das Museum of Trade Ceramics (Bảo tàng Gốm sứ Mậu dịch) beeindruckte uns mit faszinierenden Exponaten, die die Handelsgeschichte Hoi Ans dokumentieren. Unser Spaziergang führte uns weiter zur berühmten Chùa Cầu Brücke, einem der Wahrzeichen der Stadt. Die japanische überdachte Brücke mit ihrer besonderen Architektur bot eine perfekte Kulisse für schöne Erinnerungsfotos.
Nach so vielen Eindrücken war es Zeit für eine Pause. Im Viel Nam Cafe genossen wir eine wohlverdiente Tasse Kaffee – aromatisch und intensiv, genau wie man ihn in Vietnam liebt. Frisch gestärkt machten wir einen kurzen Halt für einen kleinen Imbiss auf dem Hoi An Market, bevor unser Bummel uns an Hanna Leather vorbeiführte, einem beliebten Laden für handgefertigte Lederwaren.
Der Tag neigte sich langsam dem Abend zu, und wir gönnten uns einen entspannten Umtrunk bei Quán nước ép, sinh tố, wo wir bei günstigen Drinks den Tag Revue passieren ließen.
Zurück im Hotel erwartete uns noch ein weiteres Highlight: Wir im genossen Spice Viet Restaurant die von uns selbst zubereiteten lokalen Köstlichkeiten zu. Mit frischen Zutaten vom Markt zauberten wir köstliche Gerichte, die den Tag kulinarisch perfekt abrundeten.
Nach diesem vollen Programm schafften wir es am Abend nur noch bis ins Pho Mo Restaurant, wo wir den Abend bei exzellentem Kaffee und einer großzügigen Auswahl an intensiven Likören ausklingen ließen. Anschließend fehlte uns leider die Energie, um noch einmal in die Stadt aufzubrechen und das berühmte Laternenmeer auf dem Thu Bon Fluss zu bestaunen – aber vielleicht ist das ein guter Grund, noch einmal nach Hoi An zurückzukehren!





Von Hoi An nach Siem Reap – Die Zeit vergeht im Flug
Die Zeit verging im Fluge. Bei heftigem Regen ging es von Da Nang über Ho-Chi-Minh-Stadt nach Kambodscha. Nicht irgendwohin, sondern heute flogen wir nach Siem Reap, nahe der berühmten Tempel von Angkor.
Es begann alles in Da Nang, wo wir uns nach einer entspannten Busfahrt von Hoi An zum Flughafen von Da Nang eigentlich schon auf einen entspannten Flug eingestellt hatten. Nach Checken unserer e-Arrivel-declaration – durchgeführt auf dem Smartphone auf einer eigens von Kambodscha bereitgestellten App – kam, die für deutsche Reisende nicht unbekannte Nachricht: „Ihr Flug hat Verspätung!“ Zunächst waren es nur 30 Minuten, dann eine Stunde, und schließlich wurde klar, dass es deutlich länger würde. Die drückende Wärme im Terminal machte es nicht besser, und wir begannen uns langsam Sorgen zu machen, ob wir unseren Anschlussflug von Ho-Chi-Minh-City nach Siem Reap überhaupt noch schaffen würden.
Als wir endlich ins Flugzeug stiegen, war die Stimmung angespannt. Der Flug selbst war ruhig, aber die Uhr tickte erbarmungslos. Wir wussten, dass wir in Ho-Chi-Minh-City nur wenige Minuten Zeit haben würden, um durch den riesigen Flughafen zu kommen – und das in einem Land, wo die Sicherheitskontrollen nicht gerade für ihre Geschwindigkeit bekannt sind.
Kaum gelandet, begann der Adrenalinschub: Wir sprinteten durch den Flughafen, vorbei an anderen Reisenden, während die Lautsprecher unaufhörlich Boarding-Ansagen machten. Schweißperlen auf der Stirn, unsere Rucksäcke schlugen uns gegen den Rücken, aber wir hielten nicht an. Wir mussten diesen Flug erwischen!
Wie durch ein Wunder erreichten wir das Gate genau in dem Moment, als das Boarding abgeschlossen werden sollte. Die Crew warf uns einen skeptischen Blick zu, aber ließ uns – völlig außer Atem – an Bord. Geschafft!
Im Flugzeug nach Siem Reap konnten wir endlich durchatmen und realisierten, wie knapp das Ganze gewesen war. Die Landschaft unter uns wurde mit jedem Kilometer exotischer, und als wir schließlich auf dem neuen Airport in Siem Reap landeten, fiel die ganze Anspannung von uns ab.
Was für ein Abenteuer – und das alles, bevor unsere Reise in Kambodscha überhaupt richtig begonnen hatte!
Kambodscha – Das Land der Tempel und der unberührten Schönheit
Am Airport wurden wir freudig von unserer Reiseleiterin empfangen. Nach der Einreiseprozedur, Passabgabe und Checken der e-Arrival-declaration am 1. Schalter. Anschließend erstellen des Cambodia e-Visa. Warum auch immer – e-Arrival und e-Visa sind inhaltlich gleich – bezahlten wir am 2. Schalter die Visa-Gebühr von 36 Dollar. Am 3. Schalter bekamen wir endlich unseren Pass wieder, mit Visaeintrag.
Endlich! Begleitet von interessanten Worten unserer Reiseleiterin brachte uns ein Bus zu einem netten Lokal zum Abendessen. Anschließend ging es weiter ins Royal Angkor Resort. Nach den vielen Aufregungen sei uns die Ruhe gegönnt.
Kambodscha
Kambodscha (ChatGPT, 29.01.2025), ein Land in Südostasien, fasziniert mit seiner reichen Geschichte, atemberaubenden Landschaften und herzlichen Menschen. Es ist bekannt für die majestätischen Tempel von Angkor, die tropischen Inseln und eine bewegte, aber inspirierende Vergangenheit. 17 Millionen Einwohner, 182.000 km2.
Geografie und Natur
Kambodscha liegt zwischen Thailand, Laos und Vietnam und wird von fruchtbaren Ebenen, dichten Dschungeln und dem mächtigen Mekong-Fluss durchzogen. Das Herzstück des Landes ist der Tonle-Sap-See, das größte Binnengewässer Südostasiens, das Tausenden von Menschen Nahrung und Lebensraum bietet.
Abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten locken weiße Sandstrände auf Inseln wie Koh Rong und Koh Rong Samloem, während Nationalparks wie Bokor und Cardamom Mountains unberührte Regenwälder und seltene Tierarten beheimaten.
Kultur und Menschen
Die kambodschanische Kultur ist tief in den Traditionen des Khmer-Volkes verwurzelt. Die Menschen sind unglaublich gastfreundlich und stolz auf ihr Erbe, das sich in der Architektur, Musik und im berühmten Apsara-Tanz widerspiegelt.
Obwohl das Land durch die Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975–1979) stark gelitten hat, hat sich Kambodscha in den letzten Jahrzehnten wirtschaftlich und kulturell erholt. Heute zeigt es sich als aufstrebende Nation mit einer lebendigen Jugendkultur, modernen Städten wie Phnom Penh und einer starken Verbindung zu seinen spirituellen Wurzeln.
Sehenswürdigkeiten und Highlights
- Angkor Wat: Das Wahrzeichen Kambodschas und das größte religiöse Monument der Welt.
- Bayon-Tempel: Berühmt für seine riesigen, in Stein gemeißelten Gesichter.
- Ta Prohm: Der „Dschungeltempel“, bekannt aus Tomb Raider.
- Banteay Srei: Der „Tempel der Frauen“, berühmt für seine filigranen Steinmetzarbeiten.
- Phnom Penh: Die pulsierende Hauptstadt mit dem Königspalast und dem bedrückenden Tuol-Sleng-Genozid-Museum.
- Kampot und Kep: Entspannte Fluss- und Küstenstädte mit berühmtem Pfeffer und frischen Meeresfrüchten.
- Sihanoukville und Koh Rong: Traumhafte Strände und Inseln mit kristallklarem Wasser.
Kulinarik: Ein Geschmackserlebnis
Die kambodschanische Küche ist weniger bekannt als die thailändische oder vietnamesische, aber sie hat einige Köstlichkeiten zu bieten:
- Amok: Ein traditionelles Fischcurry, oft in einer Kokosnussschale serviert.
- Nom Banh Chok: Kambodschanische Reisnudeln mit frischem Gemüse und Currysauce.
- Bai Sach Chrouk: Ein einfaches, aber leckeres Frühstücksgericht mit gegrilltem Schweinefleisch und Reis.
- Frittierte Taranteln: Ein mutiger Snack für Abenteuerlustige!
- Eierkaffee: Eine süße, cremige Spezialität, die in Siem Reap besonders beliebt ist.
Warum Kambodscha besuchen?
Kambodscha ist ein Land voller Kontraste – es verbindet antike Geschichte mit lebendiger Moderne, spirituelle Tiefe mit exotischer Natur und herzliche Gastfreundschaft mit unvergesslichen Erlebnissen. Ob Tempelabenteuer, Strandurlaub oder kulturelle Entdeckungen – dieses Land hat für jeden etwas zu bieten.deutung bekannt ist.
Das Erbe der Khmer – Angkor Thom
Die imposanten Tempel von Angkor mußten wir gesehen haben. Sie sind so unterschiedlich wie ihre Herrscher es waren: Angkor Thom besticht mit seinen Gesichtertürmen. Der versunkene Dschungeltempel Ta Prohm ist einigen vielleicht aus dem Film Tomb Raider bekannt und der herrliche Ausblick vom Phnom Bakheng-Tempel überzeugten selbst uns als kritische Besucher.
Der Tag begann früh, unser Bus steuerte zuerst die Angkor Park Pass Ticket Counters in der Apsara Rd an. Ohne Ticket geht hier nichts. Wir erstanden einen Pass mit Passfoto inkl. für 64 Dollar der uns zwei Eintritte in 10 Tagen ermöglichte.
Der Start: Angkor Thom und das Tor des Tonle Om (Südtor)
Beeindruckt von den interessanten Erzählungen unserer Reiseleiterin fuhren wir zum Tonle Om Gate – dem Südtor von Angkor Thom. Schon der Anblick dieses Tores war überwältigend: Die riesigen, in Stein gemeißelten Gesichter, die in alle vier Himmelsrichtungen blicken, schienen uns willkommen zu heißen und gleichzeitig an die Pracht vergangener Zeiten zu erinnern. Die monumentalen Steine des Tores, umgeben von dichten Wäldern und mit moosüberzogenen Details, hatten eine fast mystische Ausstrahlung. Rechts und links entlang des Weges die Reihen der Naga-Statuen, deren Details immer noch eine unglaubliche Präzision zeigen.
Der Bayon-Tempel: Das Herz von Angkor Thom
Dann ging es weiter zum Bayon-Tempel, einem der absoluten Highlights. Die 54 Türme mit den unzähligen lächelnden Gesichtern von Avalokiteshvara – wie viele es wohl wirklich sind? – strahlten eine Mischung aus Ruhe und Geheimnis aus. Es fühlte sich fast so an, als würden die Gesichter uns beobachten und unsere Gedanken lesen. Die kunstvollen Basreliefs, die historische Szenen und das Alltagsleben des Khmer-Reichs zeigen, waren atemberaubend. Jeder Stein schien eine Geschichte zu erzählen.
Terrace of the Elephants und Terrace of the Leper King
Danach führte unser Weg zur Terrace of the Elephants, einer langen Plattform, die einst als Aussichtspunkt für königliche Zeremonien diente. Die Elefanten-Skulpturen entlang der Terrasse waren einfach beeindruckend, und man konnte sich lebhaft vorstellen, wie einst die Könige hier standen und auf ihre Armee hinabblickten. Gleich danach die Terrace of the Leper King, mit ihren geheimnisvollen Schnitzereien und einer mystischen Atmosphäre – warum dieser Name, warum diese seltsamen Geschichten? Der Tempel wirkte fast wie ein Rätsel, das sich nie ganz lösen lässt.
Ta Prohm: Der Tempel, den die Natur zurückerobert hat
Der Besuch im Ta Prohm-Tempel war etwas ganz Besonderes. Dieser Ort hat eine einzigartige Atmosphäre, weil hier die Natur und die Geschichte miteinander verschmelzen. Die gewaltigen Baumwurzeln, die sich wie Tentakel um die uralten Steine schlingen, machten diesen Tempel zu einem der eindrucksvollsten. Es war fast surreal, durch die engen Gänge zu gehen, wo die Sonne durch das Blätterdach fiel und Schatten auf die überwucherten Ruinen warf. Kein Wunder, dass dieser Ort für „Tomb Raider“ gewählt wurde – er fühlte sich an wie eine Reise in eine vergessene Welt.
Nach so viel Staunen und einm heftigen Regenschauer brauchten wir erstmal eine Pause. Das Mittagessen im Khmer Village Restaurant war herzlich und erholsam, und wir konnten unsere Energien wieder auftanken. Wir lachten über die unglaublichen Eindrücke des Morgens und waren gespannt, was uns noch erwarten würde.
Pre Rup: Ein Tempel aus der Vergangenheit im Glanz der Sonne
Der Nachmittag begann mit dem Pre Rup-Tempel, einem etwas weniger bekannten, aber unglaublich schönen Tempel. Die Stufen, die wir erklimmen mussten, waren steil und herausfordernd, aber die Aussicht oben war den Aufwand wert. Der rote Lateritstein, der im Sonnenlicht glühte, gab dem Tempel etwas Magisches. Man konnte fast fühlen, wie die Vergangenheit hier noch lebendig ist. Auf dem Weg zu unserer letzten Tempel-Station machten wir einen Zwischenstopp bei Mahob Preah Dak by La San. Hier bestaunten und kosteten wir die Zubereitung einer kambotschanischen Hörnchen-Spezialität.
Der krönende Abschluss: Phnom Bakheng bei Sonnenuntergang
Unser letzter Halt war der Phnom Bakheng-Tempel, der auf einem Hügel liegt und einen spektakulären Ausblick auf die umliegende Landschaft bietet. Der Aufstieg war nicht ohne, aber der Sonnenuntergang, den wir von dort oben erlebt hätten können, wären bestimmt unvergesslich. Die Farben des Himmels – Gold, Orange, Rosa – würden sich spiegelen in der Ferne über den Tempeln von Angkor. Es wäre ein Moment, der alles zum Stillstand gebracht hätte. Trotz Regens schwiegen wir eine Weile, jeder in seinen eigenen Gedanken, überwältigt von dem Gedanken welche Schönheit und Erhabenheit uns bei Sonnenuntergang erwartet hätte. Etwas traurig schlenderten wir den Hang hinab.
Als wir zurückkehrten, waren wir erschöpft, aber voller Eindrücke. Jeder Tempel hatte seine eigene Geschichte und Ausstrahlung, und zusammen ergaben sie ein Bild von einem Reich, das in seiner Pracht seinesgleichen suchte. Es war ein Tag, der uns nicht nur beeindruckt, sondern auch innerlich berührt hat. Beim Abendessen im Hotel reflektierten wir die beeindruckenden Erlebnisse des Tages.
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Angkor Wat
Heute war es endlich soweit. Wir besichtigten den berühmtesten aller Khmer-Tempel: Angkor Wat. Die Pracht dieses architektonischen Meisterwerkes zu beschreiben ist fast unmöglich. Wir machten uns ein eigenes Bild! Bewusst konnten wir viele Details des Tempels entdecken. Lass mich das Erlebnis noch einmal Revue passieren – es war wirklich unglaublich:
Früh starteten wir direkt zum Parkplatz von Angkor Watt, natürlich im Gepäck unser Angkor-Ausweis für den zweiten Tag.
Der Tag begann mit einer leichten Spannung in der Luft, als wir früh am Morgen zu dem Highlight des Tages, ja des gesamten Urlaubs starteten – Angkor Wat! Wir gingen vom Parkplatz aus los. Vor uns lag es, das majestätische Angkor Wat, und selbst aus der Ferne wirkte es bereits monumental. Die Rainbow Bridge, die sich elegant über den Wassergraben spannte, führte uns langsam näher an dieses Meisterwerk heran. Die Spiegelung des Tempels im Wasser war wie aus einem Gemälde – eine erste Ahnung von der Magie, die uns erwarten würde. Jeder Schritt fühlte sich bedeutend an, als ob wir in die Geschichte eintauchten.
Unser Weg führte uns an der Southern Library vorbei, einem wunderschönen, stillen Ort, der wie ein kleiner Vorgeschmack auf die Größe des Tempels wirkte. Direkt daneben am See waren mehrere Brautpaare für Hochzeitsfotos versammelt. Die farbenfrohen, traditionellen Gewänder der Paare strahlten im Kontrast zur klassischen Sandsteinarchitektur von Angkor Wat. Die Fotografen schienen genau zu wissen, wo das Licht am besten war – und das spiegelglatte Wasser lieferte den perfekten Rahmen für ihre Bilder.
Wir hielten kurz inne, um den Moment zu genießen: die friedliche Szene am See, der Blick auf Angkor Wat und die aufgeregte Freude der Hochzeitspaare. Es war fast so, als ob der Ort selbst diese Schönheit eingefangen hätte.
Die beeindruckenden Reliefs
Als wir die Hauptgalerie von Angkor Wat betraten, zog uns der Anblick der Reliefs sofort in ihren Bann. Die Details waren überwältigend – jede Wand war mit kunstvollen, sich über Hunderte von Metern erstreckenden Schnitzereien verziert. Unsere Reiseleiterin, die das Herz und die Leidenschaft für diesen Ort förmlich ausstrahlte, erklärte uns mit viel Geduld und Liebe zum Detail die Geschichten hinter den Reliefs.
Sie erzählte von den Szenen aus der hinduistischen Mythologie, der „Quirlung des Milchozeans“, den Schlachten und himmlischen Tänzern (Apsaras). Es war faszinierend, wie lebendig diese Geschichten durch die Schnitzereien wurden. Wir konnten uns kaum losreißen – es fühlte sich an, als würde jeder Stein ein Geheimnis bewahren.
Die Tänzerinnen von Angkor Wat: Apsaras lebendig geworden
Während wir durch die beeindruckenden Hallen und Galerien des Tempels schlenderten, wurden wir plötzlich auf eine Gruppe von Tänzerinnen aufmerksam. Sie waren in prächtigen, traditionellen Kostümen gekleidet, mit kunstvoll gefertigten Kronen und farbenfrohen Seidengewändern, die die Farben des Tempels und der Umgebung widerspiegelten.
Ihre Bewegungen waren unglaublich anmutig – jeder Schritt, jede Handbewegung und jeder Blick wirkte so fließend und präzise, dass man das Gefühl hatte, echte Apsaras, die himmlischen Tänzerinnen aus den Reliefs des Tempels, wären zum Leben erwacht.
Die Terrassen: Von den untersten Ebenen zur Spitze von Angkor Wat
Von den unteren Terrassen aus begann unser Aufstieg durch die Ebenen des Tempels. Die schrittweise Erhöhung symbolisierte den Weg vom Irdischen ins Göttliche, und es war tatsächlich ein Gefühl von Ehrfurcht, je höher wir stiegen. Die erste Terrasse beeindruckte mit ihren riesigen offenen Galerien, die eine Ruhe ausstrahlten, während die zweite Terrasse noch komplexer wurde.
Dann kamen die steilen Treppen zur dritten Terrasse – ein Abenteuer für sich! Die Treppen waren fast senkrecht, und der Aufstieg fühlte sich an, als ob wir den Göttern selbst näherkommen würden. Oben angekommen war der Ausblick einfach spektakulär. Wir konnten über die dichte grüne Landschaft blicken, während die zentralen Türme von Angkor Wat, die den Berg Meru darstellen, uns umgaben. Es war magisch, durch diese oberste Ebene zu schlendern – die Dimension des Tempels war auf eine Weise spürbar, die kaum in Worte zu fassen ist.
Zurück durch die Terrace of Honor und vorbei an den Libraries
Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher zur Terrace of Honor, wo einst Zeremonien und Empfänge für wichtige Gäste stattfanden. Unsere Reiseleiterin erklärte uns, wie der König hier Hof hielt, und man konnte sich die prächtigen Szenerien von damals lebhaft vorstellen.
An der Northern and Southern Libraries vorbei führte unser Weg zurück zur schwimmenden Brücke, die über den Wassergraben zurück zum Parkplatz führte. Der Blick auf Angkor Wat von der Brücke aus, nun in der Nachmittagssonne, war erneut atemberaubend – das Licht schien die Sandsteine zum Leuchten zu bringen. Es war ein Abschiedsgruß des Tempels, der sich tief in unsere Erinnerungen einbrannte.
Kurz vor dem Parkplatz hielten wir an, um noch einmal die Dimensionen dieses Tages zu verarbeiten. Wir waren überwältigt von der Kunstfertigkeit, der Größe und der spirituellen Energie, die Angkor Wat ausstrahlt. Jede Ebene, jede Terrasse, jedes Relief hatte eine Geschichte, und zusammen ergaben sie ein Bild von einem Ort, der nicht nur ein Bauwerk, sondern ein lebendiger Mythos ist.
Unglaublich! Genau dieses Wort fassten wir bei unserer Mittagspause perfekt zusammen. Was für eine Reise durch Zeit, Kultur und Geschichte – unvergesslich!
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Banteay Srei: „Zitadelle der Frauen“
Die Fahrt zum Banteay Srei, etwa 25 Kilometer nordöstlich von Angkor Wat, war bereits ein Erlebnis für sich. Wir fuhren durch die malerische Landschaft Kambodschas, vorbei an Reisfeldern, kleinen Dörfern und Palmenhainen. Die friedliche Atmosphäre ließ uns in das Leben der Einheimischen eintauchen. Es war ein herrlicher Kontrast zu den imposanten, dicht gedrängten Tempelanlagen von Angkor.
Schon von weitem war klar, dass dieser Tempel anders ist. Im Gegensatz zu den monumentalen Anlagen wie Angkor Wat wirkte der Banteay Srei eher zierlich, fast schon intim. Doch seine geringe Größe machte er durch seine unglaubliche Detailverliebtheit mehr als wett.
Die roten Sandsteine, aus denen der Tempel gebaut ist, leuchteten warm in der Sonne und verliehen dem Ort eine fast magische Atmosphäre. Das Besondere an Banteay Srei ist, dass hier nicht die Größe, sondern die Kunstfertigkeit im Vordergrund steht – und genau das machte ihn so einzigartig.
Beim Betreten des Tempels waren wir sofort von den unglaublich filigranen Schnitzereien beeindruckt. Jede Wand, jeder Türrahmen und jede Säule war mit detaillierten Reliefs verziert. Es schien, als hätte der Steinmetz jeden Zentimeter des Tempels mit größter Sorgfalt behandelt.
Unsere Reiseleiterin erklärte uns, dass die Reliefs Szenen aus der hinduistischen Mythologie darstellen, darunter Geschichten von Shiva, Vishnu und dem Dämonenkönig Ravana. Besonders beeindruckend war die Darstellung von Kambodschas berühmtesten Mythos, dem „Quirlung des Milchozeans“, das wir schon in Angkor Wat gesehen hatten – aber hier waren die Figuren viel detaillierter, fast lebendig.
Der Spitzname „Zitadelle der Frauen“ soll übrigens darauf zurückzuführen sein, dass die Kunstwerke hier so fein sind, dass man annimmt, sie könnten nur von den geschickten Händen von Frauen geschaffen worden sein.
Der Tempel selbst ist relativ klein, aber seine Schönheit liegt in der Perfektion. Wir gingen durch die verschiedenen Eingänge und Innenhöfe, wobei jeder neue Winkel ein weiteres Highlight offenbarte. Besonders die Gopuras (Torhäuser) und die Bibliotheken auf dem Gelände waren faszinierend, denn sie schienen Geschichten in Stein zu erzählen.
In einem der Höfe hielten wir inne, um den ruhigen Moment zu genießen. Die Harmonie zwischen der Architektur, den natürlichen Farben des Sandsteins und der umgebenden Landschaft war fast meditativer Natur. Es fühlte sich an, als ob die Zeit stehen geblieben wäre.
Die Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes gaben uns Zeit, die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Wir waren uns einig: Dieser Tempel war ein absolutes Highlight unserer Reise – klein, aber in seiner Schönheit absolut einzigartig.
Perfekter Abschluss in Siem Reap: Pubstreet und Night Market
Nach den beeindruckenden Besichtigungen von Angkor Wat und dem Banteay Srei-Tempel ließen wir den Tag langsam ausklingen. Unsere reservierte Rikscha holte uns ab, und die Fahrt in die Stadt fühlte sich schon wie ein kleines Abenteuer an. Der kühle Abendwind nach einem heißen Tag war eine Wohltat, während wir durch die Straßen von Siem Reap fuhren. Das bunte Treiben, die Lichter und die Geräusche der Stadt kündigten an, dass der Abend lebendig werden würde.
Unser erster Halt war die berühmte Pub Street – ein Ort, der mit seiner bunten und lebendigen Atmosphäre sofort in seinen Bann zog. Neonlichter in allen Farben, fröhliche Musik aus Bars und Restaurants, und Menschen aus aller Welt, die hier zusammenkamen, machten die Straße zu einem Schmelztiegel von Kulturen.
Wir schlenderten durch die belebte Straße, ließen uns von der Stimmung mitreißen und genossen die Vielfalt der Gerüche von frisch zubereitetem Street Food. Es war, als ob die Stadt selbst zum Leben erwachte, sobald die Sonne untergegangen war.
Von der Pub Street aus war es nur ein kurzer Spaziergang zum Night Market, wo uns ein wahres Fest für die Sinne erwartete. Die Stände waren gefüllt mit allem, was man sich vorstellen konnte: handgefertigte Souvenirs, Seidenschals, Schmuck, bunte Laternen, und natürlich leckeres Essen.
Wir stöberten durch die kleinen Shops, bestaunten die Kunsthandwerke und feilschten ein wenig – ganz nach dem kambodschanischen Brauch. Es war fast unmöglich, den Ständen zu widerstehen, und natürlich nahmen wir einige Andenken mit, die uns noch lange an diesen besonderen Abend erinnern würden.
Ein absolutes Highlight des Abends war der Eierkaffee, den wir in einem gemütlichen Café probierten. Der Kaffee wurde mit einem cremigen Schaum aus geschlagenem Eigelb gekrönt, der eine unglaubliche Süße und Leichtigkeit in die Tasse brachte. Ein Geschmackserlebnis, das wir definitiv nicht vergessen werden. Es war ein Moment der Ruhe inmitten des pulsierenden Lebens von Siem Reap, und wir saßen eine Weile da, genossen unser Getränk und tauschten unsere Eindrücke des Tages aus.
Nach diesem erlebnisreichen Abend wartete unsere Rikscha bereits auf uns, wie geplant. Die Rückfahrt zusammen mit Petra und Dirk war flott und rasant, ein schöner Kontrast zur zu den Ruhe in den Tempelanlagen.
Dieser Tag hatte wirklich alles: die majestätische Schönheit von Angkor Wat, die filigrane Kunst des Banteay Srei-Tempels, und am Abend die Lebendigkeit und den Charme von Siem Reap. Vom kulturellen Eintauchen bis zum gemütlichen Eierkaffee war es ein Tag, der uns sowohl beeindruckt als auch inspiriert hat.
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Noch ein Tempel
Von Siem Reap nach Phnom Penh
Die Hauptstadt Phnom Penh wartete. Abschiednehmen von dem beeindruckenden Angkor und Siem Reap! ca. 320 km
Unser Tag begann früh am Morgen in Siem Reap. Der Regen prasselte auf die Straßen, als wir mit dem Bus auf der Nationalstraße 6 Richtung Phnom Penh starteten. Die Landschaft war in ein sanftes Grau getaucht, doch das tat unserer Vorfreude keinen Abbruch.
Nach etwa 27 Kilometern erreichten wir unseren ersten Halt: eine traditionelle Zuckerrohr-Herstellung. Der süße Duft lag in der Luft, während wir beobachteten, wie der Zuckerrohrsaft ausgepresst und weiterverarbeitet wurde. Eine kleine Kostprobe durfte natürlich nicht fehlen.
Unsere Fahrt führte uns weiter zur historischen Kampong Kdei Bridge. Diese einst längste Steinbogenbrücke der Region beeindruckte mit ihrer robusten Bauweise und jahrhundertealten Geschichte. Wir hielten kurz inne, um Fotos zu machen und die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen.
Ein weiteres Highlight auf unserer Route war der legendäre Spidermarket. Der Anblick der frittierten Spinnen und anderen exotischen Snacks war gleichermaßen faszinierend wie gewöhnungsbedürftig. Einige von uns wagten sich an eine Kostprobe, andere hielten sich lieber an sicherere Alternativen.
Am Nachmittag erreichten wir das Batheay Restaurant. Seine Architektur erinnerte uns an die Pfahlbauten des Bodensees – eine charmante Verbindung zwischen Kambodscha und unserer Heimat. Nach einem kleinen Imbiss, der uns neue Energie verlieh, setzten wir unsere Reise fort.
In Phnom Penh angekommen, führte unser erster Weg zum beeindruckenden Central Market. Das geschäftige Treiben, die leuchtenden Farben und das breite Angebot an Waren ließen keine Wünsche offen. Wir schlenderten durch die Marktstände, stöberten nach Souvenirs und genossen die pulsierende Atmosphäre.
Eigentlich war ein Besuch der „Daughters of Cambodia“ geplant. Aus Zeitgründen mußten der Besuch leider ausfallen. Dieses Nonprofit-Projekt hilft Frauen in schwierigen Lebensumständen und unterstützt sie bei der Rückkehr in einen geregelten Alltag. Schade.
Nach dem Einchecken im eleganten Poulo Wai Hotel erwartete uns ein spektakulärer Ausblick von der Dachterrasse auf die Stadt. Doch die wahre Überraschung kam noch: Udos Geburtstagssekt wurde feierlich serviert, begleitet von einem beeindruckenden Feuerwerk zu Ehren des Königs und seines Krönungstags. Ein unvergesslicher Moment!
Eilig machten wir uns anschließend mit Fabien, Chris und Stefan auf den Weg zum Sisowath Riverside Platz. Hier tauchten wir in das abendliche Flair der Stadt ein, besuchten den Phnom Penh Night Market und ließen uns von den Lichtern und Gerüchen verzaubern. Zum krönenden Abschluss spazierten wir vorbei am Wat Ounalom Monastery zum Moonlight Pavilion, einem architektonischen Meisterwerk, das uns in Staunen versetzte.
Gemütlich und erfüllt von den Erlebnissen des Tages kehrten wir schließlich ins Hotel zurück – mit unzähligen Eindrücken, die uns noch lange begleiten würden.



Von Phnom Penh nach Chau Doc
Heute war Sightseeing Phnom Penh angesagt. Anschließend fuhren wir mit dem Schnellboot auf dem Mekong nach Chau Doc. ca. 170 km.
Unser Tag begann mit dem Auschecken aus dem eleganten Poulo Wai Hotel in Phnom Penh. Nach einem schnellen Frühstück machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zur Oknha Chhun St., von wo aus wir zu Fuß in Richtung Moonlight Pavilion spazierten. Hier bestaunten wir die beeindruckenden Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum Krönungstag. Die aufwendigen Dekorationen und das rege Treiben versetzten uns in eine festliche Stimmung. Ein unerwartetes Highlight: Ein Selfie mit einem bekannten Fernsehmoderator – was für ein Moment!
Unser nächstes Ziel war die Residenz des kambodschanischen Königs. Wir erhielten die seltene Gelegenheit, die prächtige Thronhalle und die königlichen Gärten zu besichtigen. Besonders die Silberpagode hinterließ einen bleibenden Eindruck – ihre kunstvollen Verzierungen und die mit Silberplatten ausgelegten Böden waren einfach atemberaubend.
Nach dem Besuch der faszinierenden Kossamak’s Exhibition setzten wir unsere Erkundungstour mit einem Abstecher zum Nationalmuseum von Kambodscha fort. Neben zahlreichen beeindruckenden Kunstwerken entdeckten wir den längsten Webstuhl, ein wahres Meisterwerk traditioneller Handwerkskunst. Danach ging es direkt zur Bootsanlegestelle, wo wir uns schweren Herzens von unserer tollen Reiseleiterin verabschiedeten.



Es auf Wiedersehen Kambodscha und Hallo Vietnam! Ein Schnellboot brachte uns schließlich auf einer beeindruckenden Fahrt über den Mekong nach Vietnam. An der Grenzstation Trạm Quản Lý Xuất Nhập Cảnh Vĩnh Xương mussten wir eine langwierige Passkontrolle über uns ergehen lassen, die über eine Stunde dauerte. Doch das sollte nicht das einzige unerwartete Ereignis bleiben.
Mitten auf dem Mekong kam es fast zu einem Super-GAU: Ein Fischerboot rammte unser Schnellboot mit einem lauten Knall. Glücklicherweise fiel der Fischer nicht ins Wasser, doch der Schock saß tief. Aufgrund des Zwischenfalls mussten wir zur Passkontrollstation zurückkehren, wo die Polizei den Vorfall aufnahm. Nach zwei Stunden Wartezeit konnten wir unsere Fahrt endlich fortsetzen.
Da mittlerweile die Dunkelheit hereingebrochen war und zahlreiche Fischerboote – viele davon ohne Beleuchtung – auf dem Mekong unterwegs waren, musste unser Schnellboot die Geschwindigkeit drosseln. So erreichten wir erst spät unser Ziel, die Stadt Chau Doc.
Nach dem Check-in im Chau Pho Hotel machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch die Stadt. Direkt gegenüber fanden wir ein kleines, gemütliches Restaurant, das Kem Quan wo wir unseren ereignisreichen Tag bei einem schmackhaften typisch vietnamesischem Abendessen ausklingen ließen.
Von Chau Doc nach Can Tho
Heute standen Besichtigungen bei Chau Doc und die Fahrt mit dem Bus nach Can Tho auf dem Programm. 140 km.
Nach einem herzlichen Abschied von Chau Doc checkten wir im Chau Pho Hotel aus und machten uns mit dem Bus auf den Weg zur Schiffsanlegestelle am Hau River. Dort angekommen, hieß es zunächst: Schwimmwesten anlegen! Nach einer kurzen Bootsfahrt, vorbei an schwimmenden Häusern, erreichten wir den Chợ Đêm làng Chăm Đa Phước, wo wir eine traditionelle Weberei in einem typischem Cham-Dorf besichtigten. Der weitere Weg führte uns über schmale Hochstege bis zum Markt gegenüber der prächtigen Cham Mosque Masjid Ihsan. Nach einem kurzen Besuch der Moschee kehrten wir zur Schiffsanlegestelle zurück.
Wieder im Bus, steuerten wir unser nächstes Ziel an: den beeindruckenden Cao Dai Temple of Long Xuyen. Die Architektur und die leuchtenden Farben dieses einzigartigen Tempels waren faszinierend. Im Tempel konnten wir beim Gottesdienst der Gläubigen teilnehmen.
Unser nächster Halt führte uns ins Long Xuyen Crocodile Camp. Nach einem stärkenden Mittagessen bestaunten wir die unzähligen Krokodile – eine beeindruckende, aber auch furchteinflößende Erfahrung.
Gegen Abend erreichten wir schließlich Can Tho und checkten im wunderschönen Riverside Hotel ein. Nach einer kurzen Erfrischung nahmen wir ein Taxi in die Stadt und genossen unser Abendessen in einem Restaurant im Can Tho Market. Der herrliche Blick auf den Song Can Tho River machte das Erlebnis perfekt.
Den Abschluss unseres ereignisreichen Tages bildete eine gemütliche Rückfahrt mit einer Sammelrikscha – ein schöner, unvergesslicher Tag!


Von Can Tho nach Ho-Chi-Minh-Stadt
Heute mußten wir früh raus. Sonst wäre der schwimmende Markt von Cai Rang ausverkauft! Mit dem Boot stürzten wir uns mitten ins Geschehen. Später ging es mit dem Bus in die Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt. ca. 170 km
Nach einem letzten Frühstück mit Blick auf den Song Can Tho River verabschiedeten wir uns vom charmanten Riverside Hotel und machten uns auf den Weg zur nahegelegenen Schiffsanlegestelle. Mit einem Boot fuhren wir zum berühmten schwimmenden Markt von Cai Rang. Schon nach einer halbstündigen Fahrt erreichten wir dieses faszinierende Handelszentrum auf dem Wasser.
Der Anblick war überwältigend: Unzählige Boote voller Obst, Gemüse und anderer Waren schaukelten auf den Wellen, während Händler lautstark ihre Waren anboten. Wir nutzten die Gelegenheit, uns mit frischen Früchten und Snacks von vorbeifahrenden Händlern einzudecken und genossen das lebendige Markttreiben.
Nach einer kurzen Rückfahrt auf dem Fluss erreichten wir den Anleger bei Bao bì Minh Tuệ. Hier besuchten wir noch einen Markt auf dem Festland, bevor wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Ho-Chi-Minh-Stadt machten.
Unterwegs legten wir eine kurze Pause in Cửa hàng xăng dầu Châu Thành 31 an der CT01 ein, um uns ein wenig die Beine zu vertreten. Gestärkt setzten wir die Fahrt fort und erreichten schließlich den beeindruckenden Cho Binh Tay Market. Die schiere Größe dieses Marktes und die unglaubliche Vielfalt der angebotenen Produkten waren beeindruckend. Hier fanden wir viele nützliche Souvenirs und alltägliche Dinge.
Unser nächster Stopp war der wunderschöne buddhistische Tempel Chùa Bà Thiên Hậu. Der Tempel beeindruckte uns mit seiner kunstvollen Architektur und der Vielzahl an Räucherstäbchen, deren duftender Rauch eine fast meditative Atmosphäre schuf.
Nach dem Check-in im stilvollen Acnos Grand Hotel machten wir uns gleich auf den Weg zum Abendessen. Unser Reiseleiter empfahl uns das berühmte Nha Hang Ngon Restaurant, das etwa zwei Kilometer entfernt lag. Wir beschlossen, zu Fuß dorthin zu gehen und wurden mit köstlichen vietnamesischen Spezialitäten belohnt – ein absolutes Highlight für den Gaumen. Einen Ableger des Nga Hang Ngon Restaurant findet man auch in Berlin.
Der Rückweg war spannend, begann es doch heftig zu regnen. Die Gehwege waren mit Pfützen übersät. Bei regem Verkehr war der Slalomlauf um Pfützen und Stolperfallen ein echtes Erlebnis, das wir mit der Gruppe exzellent meisterten.
Zurück im Hotel ließen wir den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren und freuten uns auf die kommenden Abenteuer in Ho-Chi-Minh-Stadt.



Ho-Chi-Minh-Stadt – Lebendig und voller Geschichte
Ho-Chi-Minh-Stadt hat viele Gesichter. Hier koloniales Erbe, dort dynamische Metropole. Wir starteten heute typisch vietnamesisch in den Tag. Nach einem reichhaltigen Frühstück genossen wir die fantastische Aussicht von der Dachterrasse des Acnos Grand Hotels. Anschließend machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um unsere Erkundungstour fortzusetzen.
Unsere erste Station war das bekannte Nha Khach Kong Doan Restaurant, wo wir das faszinierende Bild von Besuchern mit Vogelkäfigen bewunderten – ein einzigartiger Anblick. Weiter ging es zum Cho Binh Tay Market für einen kurzen Blick, bevor wir den Bitexco Financial Tower erreichten, mit 262 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Mit dem Aufzug fuhren wir in Windeseile nach oben und genossen einen atemberaubenden 360°-Blick über Ho-Chi-Minh-Stadt.
Danach flanierten wir zur belebten Nguyen Hue, wo wir Proben für eine große Abendveranstaltung beobachten konnten. Am Ho-Chi-Minh-Square bestaunten wir das prachtvolle Rathaus und die imposante Ho-Chi-Minh-Statue. Unser Spaziergang führte uns weiter zum Opernhaus, einem beeindruckenden Bauwerk der französischen Kolonialarchitektur von 1897. Nicht weit entfernt entdeckten wir das berühmte Gebäude der letzten US-Landezone, ein Symbol des Vietnamkriegsendes.
Unser Weg führte uns weiter zur Saigon Notre Dame Kathedrale (Nhà thờ Đức Bà Sài Gòn), leider mit Schutznetzen verhüllt, und direkt daneben besuchten wir das Alte Postamt von Saigon (Bưu điện trung tâm Sài Gòn) mit seinem wunderschönen Inneren.
Nach einer Kaffeepause im Saigon Center spazierten wir zurück zu unserem Hotel. Relaxen war erstmal angesagt, um wieder erneut mit flottem Gange das Nha Hang Ngon Restaurant zu besuchen. Den Abend ließen wir auf der Nguyen Hue bei beeindruckenden Lichtinstallationen, musikalischen, akrobatischen und schauspielerischen Darbietungen ausklingen. Müde fielen wir ins Bett.
Cu Chi Tunnel und weiter nach Phan Thiet
Heute wanderten wir auf den Spuren des Vietkongs – die legendären Cu Chi Tunnel (Địa đạo Bến Đình) standen auf dem Programm. Unterwegs machten wir Halt bei einer Werkstatt, in der Opfer und Nachkommen derjenigen arbeiteten, die durch Agent Orange im Vietnamkrieg geschädigt wurden. Der Besuch war bedrückend und ließ uns nachdenklich zurück.
Angekommen nach ca. 60 km fahrt bei den Cu Chi Tunneln erhielten wir eine spannende Führung durch das Gelände. Die engen Gänge und ausgeklügelten Verteidigungssysteme hinterließen bei uns einen bleibenden Eindruck. Besonders der Gang durch einen zehn Meter langen Tunnel war sowohl faszinierend als auch beängstigend.
Nach einem kleinen Imbiss setzten wir unsere Reise fort und hielten am Ben Nay Restaurant, idyllisch gelegen am An Lạc Trang Fluss. Hier genossen wir ein leckeres Mittagessen, bevor wir unsere Fahrt nach Phan Thiet fortsetzten.
Nach ca. 230km Busfahrt Richtung Phan Thiet sind wir endlich im Phu Hai Resort angekommen, unser wohlverdienter Badeurlaub konnte beginnen. Das warme Klima und das beruhigende Rauschen des Meeres versetzten uns sofort in Urlaubsstimmung.
Am Abend besuchten wir das kleine, familiengeführte Restaurant An Phuc, unweit unseres Hotels. Die Speisen waren köstlich, die Performance der Familie beeindruckend. Wir ließen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Fünf Tage Erholung in Phan Thiet
Nach intensiven Erkundungstouren genossen wir fünf erholsame Tage im Phu Hai Resort in Phan Thiet. Sonne, feiner Sandstrand und das klare Wasser des Chinesischen Meeres boten perfekte Bedingungen zum Baden, Relaxen und für ausgedehnte Strandspaziergänge.
Zweimal fuhren wir mit dem Taxi in das etwa neun Kilometer entfernte Khu Pho 2, wo wir im Fischrestaurant Hải Sản Hồng Phát köstlichen Lobster und andere Meeresdelikatessen genossen.
Regelmäßig kehrten wir am Abend im gemütlichen An Phuc ein, wo wir nicht nur das leckere Essen, sondern auch das familiäre Ambiente und das berühmte Saigon Dosenbier schätzten. Die kleine Familienperformance war jedes Mal ein Highlight.
Leider erwischte es zwei unserer Mitreisenden mit einer Lungenentzündung, sodass sie mit dem Taxi ins Hospital nach Saigon fuhren. Dort wurden sie bestens versorgt, konnten jedoch erst eine Woche später zurückfliegen.
Am letzten Abend am Strand feierten wir gemeinsam unseren Abschied und ließen die Erlebnisse der Reise Revue passieren: Hanoi, die Zugfahrt, der Kofferverlust, die Hektik beim Flug nach Siem Reap, das beeindruckende Angkor-Gebiet, der Crash auf dem Mekong, die schwimmenden Märkte, die Cu Chi Tunnel und so vieles mehr.
Eine unvergessliche Reise neigte sich dem Ende zu.
Abschied von Vietnam
Noch einmal konnten wir ausgiebig im Meer baden, bevor es zurück nach Ho-Chi-Minh-Stadt ging. Abends startete der Flug zurück nach Frankfurt. Der Nachtflug über den Neusiedler See war ruhig und angenehm ohne Überraschungen.
Willkommen zu Hause
Morgens landeten wir in Frankfurt am Main. 6° Celsius, welch ein Kälteschock!
Die Deutsche Bahn brachte uns pünktlich nach Hause! Thank you for travelling with Deutsche Bahn!
Kurzer Reiseüberblick
Flüge mit Vietnam Airlines von Frankfurt/Main nach Hanoi und zurück von Ho-Chi-Minh-City sowie von Da Nang über Ho-Chi-Minh-City nach Siem Reap
Rundreise/Ausflüge mit landestypischen komfortablen Reisebussen
Bootsfahrten u.a. auf dem Mekong mit einem Schnellboot von Phom Penh nach Chau Doc
Fahrt im Nachtzug von Hanoi nach Hue
Sightseeing Hanoi, Zitadelle von Hue, Hoi An, Chau Doc, Can Tho, Siem Reap, Phnom Penh
Besichtigung verschiedener Tempel von Angkor
Schwimmende Märkte im Mekong-Delta
Besichtigung der Cu-Chi Tunnel
Badeaufenthalt bei Phan Thiet
Resümee
Gebucht bei Discovery Reisen wie immer perfekt! Beratung und Service ausgezeichnet!
Nach 21 Tagen und über ca. 19500 km Flug – vier Einzelflüge – und ca. 1970 km mit Bussen, 280 km mit Schiffen/Booten, 1190 km mit Zügen inkl. D, 30 km mit Taxen, 24 km mit Rikschas und viele km zu Fuß sind wir wieder zu Hause angekommen!
Insgesamt war es ein schöner und sehr erlebnisreicher Urlaub.
Wir lernten die Gastfreundschaft in fremden Ländern wieder einmal schätzen.
Die Reisegruppe mit 23 Teilnehmern war ein Glücksfall. Viele interessante Biografien und ein tolles Miteinander machten die Reise zu einem Erlebnis.
Die Reieseleitungen glänzten allesamt durch umfangreiches Wissen und konnten dies gut vermittel. Hervorzuheben war die Reiseleiterin in Kambodscha, Informationen über Angkor und Kambodscha sprudelten aus ihr heraus, beeindruckend.
Die Reisegestaltung durch Gebeco war gut gelöst. Die wichtgsten Orte und Touren wurden gewählt. Manchmal waren die Touren zeitlich sehr straff geführt. Die Flüge von Da Nang nach Siem Reap über Ho-Chi-Minh-Stadt waren sehr herausfordernd!
Vietnam Airlines: Die Airline kann man bedenkenlos weiterempfehlen.
Zugfahrt mit Vietnamesischer Staatsbahn: 540 Kilometerm mit dem Nachtzug von Hanoi bis Hue. Der Zug hat schon einige Fahrten und Jahre hinter sich. Zu Zweit teilten wir uns ein 4-Bett Abteil. Fahrt durch die Train-Street. Durchgerüttelt erreichen wir Hue. Ein Erlebnis allemal.
Bootsfahrten: Nette kurze Fahrt mit dem Drachenboot in Hue. Eindrucksvolle Fahrt mit dem Schnellboot von Phnom Penh flussabwärts nach Chau Doc. Beeindruckend die schiere Breite des Mekongs und ab Vietnam viel Betrieb durch Fischerboote. Beim Crash mit einem Fischerboot ist Gott sei Dank keine Person zu Schaden gekommen.
Orte und bedeutende Sehenswürdigkeiten:
Hanoi: 8 Millionen Einwohner. Lt. Reiseleiter größer als Mo-Chi-Minh-Stadt. Naja! Betriebsame Hauptstadt mit vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten.
Halon Bucht: Über 1000 Inseln. Ein Highlight dieser Reise.
Hue: 1,3 Millionen Einwohner. Interessant die Zitadelle von Hue und die Thien Mu-Pagode . Von der Stadt konnten wir leider nichts aufsaugen.
Hoi An: 150t Einwohner. Sehr interessant die Stadt der Handwerker, Schneider und Laternen. Sollte man gesehen haben.
Wolkenpass: Interessante Fahrt über den Pass. Geschichtsträchtig.
Siem Read: Mittlere Großstadt mit 250t Einwohner. Wachsender Tourismus. Pub Street und ähnliche Straßen. Na ja.
Angkor: Ca. 1000 Tempel auf 200 Quadratkilometer. Beeindruckend die Tempelanlagen insbesondere Angkor Watt. Der Tourismus macht auch bei den Anlagen nicht halt. Ein muss, der Besuch der Tempel.
Phnom Penh: Rasch wachsende Hauptstadt, derzeit mit 2,5 Milionen Einwohner. Beeindruckende königlichen Gebäude und Strnadpromenade.
Mekong: 4350 Kilometer langer und breiter Fluß mit großem unüberschaubarem Delta. Wichtig für die Nahrungsmittel von Vietnam.
Chau Doc: Kleine Stadt mit ca. 100.000 Einwohner unweit der Grenze zu Kambodscha. Interessant die schwimmenden Dörfer. Für eine Nacht OK.
Can Tho: Großstadt mit 1,5 Millionen Einwohner. Interessant die schwimmenden Märkte. Ein Besuch lohnt sich.
Ho-Chi-Minh-Stadt: Über 9 Millionen Einwohner. Geschichtsträchtige Großstadt/Metropole mit unzähligen Sehenwürdigkeiten. Parallel wird der frühere Hautpsstadtname Saigon weiterhin verwendet.
Cu Chi Tunnel: Versteckt der Partisanen im Tunnelsystem im Vietnamkrieg ab 1960. Die ersten tunnel wurden bereits 1948 gebaut als Schutz vor der Kolonialmacht Frankreich.
Phan Thiet: Stadt mit 350.000 Einwohner insbesondere bei touristen bekannt duch die schönen Strände.
Unterkünfte:
Hotel Flower Garden in Hanoi: Nettes kleines City-Hotel mit 67 Zimmer nahe der Altstadt von Hanoi.
Schlafwagenabteil im Zug: Abteil mit 2 Stockbetten, 4 Personen. Wir buchten eine Zweierbelegung für den doppelten Preis. Durchgerüttelt erreichten wir Hue. Ein Erlebnis allemal.
EMM Hotel Hoi An: Großzügiges Hotel der mittelklasse. Wir fühlten uns wohl.
Royal Angkor Resort in Siem Reap – Gehobene und großzügige 5* Hotelanlage mit 196 zimmer. Die Auslastung war sehr gering. Außer unserer Gruppe waren gefühlt noch 5-8 Gäste im Hotel.
Poulo Wai Hotel in Phnom Penh: 4* Hotel mit 196 zimmer in zentraler Lage nicht weit von der königlichen Residenz entfernt. Tolle Dachterrasse mit herrlichen Blick Richtung TonleF Sap und Mekong.
Châu Phố Hotel in Chau Doc: Gemütliches 3* Hotel. Für eine Nacht OK.
Vạn Phát Riverside in Can Tho: Ruhiges angenehmes 4* Hotel mit 111 Zimmer direkt am Hau River. 5km von der Hafencity entfernt.
Acnos Grand Hotel in Ho-Chi-Minh-City: 3* Sterne mit 96 Zimmer in zentraler und dennoch ruhiger Lage. Pulsierender Verkehr vor der Tür.
Pho Hai Resort in Phan Thiet: 4* Hotel mit 112 Zimmern. Schönes charmantes Hotel mit Pool und schönen weitläufigen Strand. Etwas abgelegen von den Fisch-Restaurants und anderen Shops beim Khu Pho 2 Zentrum.
Reiseleiter:in:
Hanoi, Halong Bucht: Informatiker, der in Deutschland studiert hat. Umfangreiches Wissen und gute Stadtführung, leider etwas lieblos bei der Vermittlung.
Hue, Hoi An: Kurzes Intermezzo mit guten Kenntnissen, souveränes Umgang mit der Gruppe.
Siem Reap, Angkor, Phnom Penh: Reiseleiterin mit umfangreichen Kenntnissen, die diese auch vermitteln konnten. Die Reiseleitung macht ihr sichtlich Spass, die Begeisterung übertrug sich auf die ganze Gruppe.
Chau Doc, Can Tho, Ho-Chi-Minh-Stadt: Junger Reiseleiter mit guten Kenntnissen. Etwas Hektisch beim vermittel der Kenntnisse. Wird sich bestimmt weiter entwickeln.
Phan Thiet: Bei Hin- und Rückfahrt wurde zusätzlich ein Reiseleiter eingesetzt. Sprache ausschließlich englisch. Wenig Hintergrundwissen wurde vermittelt.
Auf Wiedersehen – Goodbye
Tạm biệt (Vietnamesisch)
លាហើយ – leahaey (Khmer)