Sorrent und Neapel

Countdown

Der Countdown läuft …

… 60 days left!

Die Reise nach Sorrent – Neapel hatten wir im Frühjahr 2020 bereits gebucht. Aufgrund der Pandemie und der dramatischen Ereignisse in Italien wurde die Reise 1 Woche vor dem Start abgesagt.

Nun war es Zeit diese Reise nachzuholen. 2 1/2 Jahre später planten wir den Neustart nach Sorrent und  Neapel. Ohje, die Preise wurden in der Zwischenzeit um satte 50 % nach oben angepasst. Wat willste machen? 

Ab August 2022 liefen die Planungen dann auf Hochtouren. Die Vorfreude war groß.


Hinflug nach Neapel – Wir sind angekommen

 Flug nach Neapel

Unser Flug nach Neapel und die Weiterfahrt nach Sorrent

Der Flug, durchgeführt mit Eurowings, startete am Morgen in Stuttgart. Mit ca. 1 Stunde Verspätung sind wir am Aeroporto di Napoli-Capodichino bei angenehmen Temperaturen und leichter Bewölkung angekommen. Nach der Ankunft haben wir unseren Mietwagen, einen Citroën C1, abgeholt und sind nach Sorrent weitergefahren. Die Fahrt bot uns herrliche Blicke auf die umliegende Landschaft und das Meer.

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Ziel, das Grand Hotel de la Ville in Sorrent. Das Hotel bietet eine Parkgarage für 25 € pro Tag an, während die öffentlichen Parkgaragen in der Stadt 30 € pro Tag kosten.

Nachdem wir uns im Hotel eingerichtet hatten, ging es steil bergab in Richtung Sorrent. Wir besuchten den alten Hafen und genossen ein köstliches Abendessen in der Taverna Azzurra. Nach dem Essen machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.


Sorrent – Amalfiküste

Unser erster Tag an der Amalfiküste

Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel. Bei leichter Bewölkung machten wir uns auf den Weg und fuhren auf der SP7. Unsere Route führte uns zunächst über Villazzano I, CONAD City, und Conca Verde. Von dort aus ging es weiter nach Ponte di Marciano, Marciano, Pontone a Marciano und Roncato.

Anschließend nahmen wir die Straße in Richtung Termini und fuhren weiter nach Sant’Agata sui Due Golfi. Von dort setzten wir unsere Fahrt auf der SS145 fort und erreichten San Pietro, bevor wir schließlich in Positano ankamen. Die Fahrt entlang der atemberaubenden Amalfiküste bot uns unvergessliche Ausblicke auf das glitzernde Meer und die malerischen Küstenorte.

Unser nächstes Ziel war Amalfi, wo wir am Hafen parkten und einen kurzen Spaziergang machten. Danach setzten wir unsere Reise fort und erreichten Atrani, von wo aus wir eine scharfe Linkskurve nahmen und weiter nach Ravello fuhren. In Ravello legten wir einen kurzen Halt ein, um einen Cappuccino zu genießen und die Aussicht zu bewundern.

Am Abend kehrten wir zurück nach Sorrent und ließen den Tag mit einem köstlichen Abendessen im Restaurant Blue Water ausklingen. Happy Birthday Hans.


Sorrent – Pompeji

Unser dritter Tag: Ausflug nach Pompeji

Nach dem Frühstück machten wir uns früh auf den Weg nach Pompeji. Wir kamen bereits um 9 Uhr dort an und parkten unser Auto beim Bahnhof Pompei Scavi Villa Dei Misteri. Nachdem wir die Tickets für je 15 Euro gekauft hatten – es war noch wenig los – nahmen wir uns einen Audioguide für 12 Euro.

Dann ging es los. Wir erkundeten zunächst den Hauptplatz, den Forum, wo wir die beeindruckenden Überreste der antiken Stadt bewunderten. Die gut erhaltenen Ruinen gaben uns einen faszinierenden Einblick in das Leben der alten Römer.

Gegen Mittag kehrten wir zum Ausgang zurück und traten die Rückfahrt nach Sorrent an. Die Route entlang der Küste bot uns erneut wunderschöne Ausblicke auf das Meer und die malerischen Küstenlandschaften.

Am Abend genossen wir ein leckeres Abendessen im Restaurant Amorino Gelato – Sorrento San Cesareo, bevor wir den Tag zufrieden und voller neuer Eindrücke beendeten. 


Sorrent – Salerno

Unsere Tour nach Salerno

Unser Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück im Hotel, bevor wir uns auf den Weg nach Sorrent machten. Die Fahrt führte uns zunächst in Richtung Neapel über Meta, eine Strecke, die uns bereits vertraut war. Von dort aus nahmen wir die Autobahn bis nach Salerno.

Auf dem Weg legten wir einen kurzen Halt ein, um den Blick auf Salerno zu genießen. Dort trafen wir ein Paar aus Pforzheim, das gerade dabei war, ihr Auto nach Sizilien zu überführen.

In Salerno angekommen, parkten wir unser Auto am Hafen und machten uns auf zur Strandpromenade. Die Promenade bot uns einen herrlichen Ausblick auf das Meer und die Stadt. Zu Fuß ging es weiter zur beeindruckenden Kathedrale von Salerno, ein wahres Meisterwerk der Architektur.

Nach einem kurzen Besuch in der Kathedrale kehrten wir in einem nahegelegenen Café ein und genossen einen köstlichen Cappuccino.

Unsere Reise führte uns anschließend nach Maiori. Wir parkten unser Auto im Hafenparkhaus und machten einen Spaziergang entlang der Strandpromenade, bevor wir uns wieder auf den Weg machten.

Von Maiori aus fuhren wir weiter nach Amalfi und setzten unsere Fahrt über die malerischen Küstenstraßen in Richtung Sorrent fort. Die Rückfahrt bot uns erneut atemberaubende Ausblicke auf die Küste und das glitzernde Meer.

Im Hotel angekommen, ließen wir den Tag mit einem leckeren Abendessen im Restaurant … ausklingen. Zufrieden und voller neuer Eindrücke beendeten wir unseren Tag.


Sorrent -Capri

Unser Trip nach Capri

Unser Tag begann mit einem Frühstück im Hotel, bevor wir uns zu Fuß auf den Weg zum Hafen von Sorrent machten. Dort kauften wir Tickets für die Fähre um 8:45 Uhr, die uns nach Capri bringen sollte, und reservierten unsere Rückfahrt für 17:40 Uhr. Das Schiff war nur halb voll, und die Überfahrt dauerte etwa 20 Minuten.

Bei unserer Ankunft im Hafen von Capri nahmen wir den Schrägaufzug hinauf ins Zentrum, wo das Rathaus liegt. Von dort aus gingen wir zu Fuß in Richtung der Villa … und kehrten nach einem kurzen Besuch zurück ins Zentrum.

Unsere nächste Etappe führte uns mit dem Bus nach Anacapri. Obwohl eine kleine Schlange wartete, ging es nach etwa 20 Minuten los. Die Fahrt entlang der Steilküste des Berges war beeindruckend und bot spektakuläre Ausblicke auf das Meer und die Umgebung.

In Anacapri angekommen, spazierten wir die belebte Touristenstraße entlang bis zu ihrem Ende, bevor wir zurück zum Hauptplatz gingen. Unter der Seilbahn hindurch und am Friedhof vorbei erreichten wir die Bushaltestelle, um die Rückfahrt anzutreten.

Wir stiegen an der Poststelle aus, um Briefmarken zu kaufen, und machten eine kleine Runde durch Capri-City. Wir besuchten die örtliche Kirche und genossen einen Cappuccino in einem kleinen Café, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Hafen machten. Zu Fuß gingen wir bergab und schlenderten noch an den Yachten entlang.

Am späten Nachmittag nahmen wir die Fähre zurück nach Sorrent und ließen den Tag mit einem köstlichen Abendessen in der Pizzeria da Franco ausklingen. Zufrieden und voller neuer Eindrücke beendeten wir unseren wunderschönen Ausflug nach Capri.


Sorrent – Vesuv

Unser Besuch und die Wanderung auf den Vesuv

Unser Tag begann mit einem leckeren Frühstück im Hotel. Danach fuhren wir entlang der Küste in Richtung Vesuv. Wir nahmen die Ausfahrt Ercolano, und die Fahrt führte uns bis zum Observatorium. Von dort aus genossen wir eine wunderschöne Aussicht.

Wir setzten unsere Fahrt fort bis zum Parkplatz am Vesuv. Obwohl wir keine Reservierung hatten, durften wir etwa 500 Meter weiter parken. Für 6 Euro pro Person nahmen wir einen Kleinbus, der uns näher zum Gipfel brachte.

Dort angekommen, erlebten wir einen Schreck: Die Tickets waren ausverkauft! Wir hätten sie vielleicht besser im Internet vorbestellt. Vielleicht gäbe es noch Tickets für morgen. Stattdessen entschieden wir uns, etwa 300 Meter südlich in Richtung Norden zu laufen. Der Weg führte bergauf, und wir kamen bis zu einem stillgelegten Tor. Ein Paar aus England, das 90 Minuten Zeit hatte, wollte ebenfalls steil bergauf zum Gipfel gelangen. Ein deutsches Paar erzählte uns, dass man zum Krater gelangen könnte, wenn man über etwas unwegsames Gelände mit Seil gesichert kletterte.

Auf unserem Weg sahen wir einen kleinen Imbiss. Der Betreiber fragte uns, ob wir Deutsche seien, und bot uns für ein Getränk und ein kleines Trinkgeld von 10 Euro an, uns passieren zu lassen. Niemandem etwas erzählen – typisch italienischer Einlass eben.

Der Anblick des Kraters war grandios. Schwefelschwaden stiegen aus dem Krater auf und boten ein beeindruckendes Schauspiel.

Nach einer Weile machten wir uns wieder bergab auf den Weg zum Haupteingang, vorbei an einem Ticketkontrolleur. Wir wählten einen Hinterweg zurück zu unserem Auto, der uns einen tollen Blick auf die Umgebung bot.

Die Rückfahrt nach Sorrent führte uns erneut entlang der steilen Küste bis zu unserem Hotel. Wir ließen den Tag mit einem leckeren Abendessen im Pizzeria da Franco ausklingen.


Fahrt nach Neapel

Unsere Fahrt nach Neapel und Einchecken in unser neues Domizil

Unser Tag begann mit einem entspannten Frühstück im Hotel. Danach genossen wir den herrlichen Blick von der Dachterrasse des Hotelpools.

Wir machten uns auf den Weg nach Neapel, wobei wir zunächst die malerische Küstenstraße entlang fuhren. Unterwegs mussten wir tanken, was auch höchste Zeit war. Während der Fahrt nahmen wir Kontakt mit Daniella, der Chefin von unserem Le Villanelle B&B in Neapel auf, um einige Details zu klären.

Unsere Route führte uns weiter über die Autostrada bis nach Napoli. Dort drehten wir eine kleine Runde durch die Stadt, um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wieder in Kontakt mit Daniella, fragten wir, wo wir parken könnten, und sie empfahl uns das Parkhaus Firenze, ein kleines Parkhaus in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Vom Parkhaus aus gingen wir zu Fuß zu unserem Bed & Breakfast. Der Aufzug im Gebäude war ein abenteuerlicher Lift wie man sie aus Filmen der 30iger Jahre her kennt, eng, Drahtgitter und laute Türen und krächzente Fahrgeräusche.

Das B&B war eine angenehme Überraschung! Wir checkten ein und erhielten alle notwendigen Informationen von Daniella. Danach brachten wir das Auto zum Flughafen und nahmen den Bus zurück zum Bahnhof.

Zurück im B&B machten wir uns kurz frisch und brachen dann auf, um Neapel zu erkunden. Wir schlenderten durch die Altstadt und genossen ein köstliches Essen in einem lokalen Restaurant.

Am Abend kehrten wir zufrieden zu unserem B&B zurück und ließen den Tag ausklingen.


Neapel – Stadtbesichtigung

Stadtbesichtigung in Neapel

Unser Tag begann mit einem Frühstück bei „Tiffany“, einem charmanten Café in der Nähe unseres Le Villanelle B&B. Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur nächsten Metrostation und kauften ein Tagesticket.

Unsere erste Station war die Metrostation „Viale“. Von dort aus gingen wir zum Schrägaufzug, der uns hinab in die Stadt brachte. Leider mussten wir wieder hinauf, da wir unser Ziel verfehlten. Schließlich gingen wir zu Fuß zur Festung Sant’Elmo, die uns mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt belohnte.

Anschließend nahmen wir den Schrägaufzug hinunter zur Station Toledo und besuchten die berühmte Krippengasse, die für ihre kunstvoll gefertigten Krippenfiguren bekannt ist. Danach gingen wir zurück zu unserem B&B, um eine kurze Pause einzulegen.

Nach der Erholung machten wir uns erneut auf den Weg und fuhren mit der Metro zur Station Toledo. Wir erkundeten das spanische Viertel und gingen bis zum großen Platz vor dem Kaufhaus Galeria Umberto I. Nach einem kurzen Aufenthalt kehrten wir ins spanische Viertel zurück und genossen eine Pizza in einer typischen Pizzeria.

Dort trafen wir auf ein nettes englisches Paar, mit dem wir uns eine Weile unterhielten. Schließlich fuhren wir mit der Metro von der Station Toledo zurück zu unserem B&B und ließen den Tag entspannt ausklingen.


Rückflug von Neapel

Die Heimreise

Unser letzter Tag begann mit einem entspannten Frühstück im B&B. Nachdem wir gepackt und uns von unseren Gastgebern verabschiedet hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Airbus, der uns zum Flughafen brachte.

Die Fahrt zum Flughafen verlief reibungslos, obwohl unser Heimflug etwas verspätet war. Das Wetter in Neapel war angenehm mit 26 Grad, während wir uns für die Heimreise vorbereiteten.

Nach der Ankunft am Zielflughafen, wahrscheinlich in Stuttgart, begrüßte uns kaltes Wetter. Wir nahmen die S-Bahn nach Tamm, um schließlich wieder zu Hause anzukommen.

Resümee

Unsere Reise nach Neapel und an die Amalfiküste war eine unvergessliche Erfahrung. Wir genossen die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, die reiche Kultur und die köstliche Küche dieser Region Italiens. Trotz kleiner Herausforderungen wie der verspäteten Heimflug war jeder Moment dieser Reise es wert.

Die Reise buchten wir bei Discovery Reisen in Tamm. Wie immer perfekt! Beratung und Service ausgezeichnet!

Nach 21 Tagen und über ca. 2460 km Flug, ca. 1000 km mit dem Mietauto, 40 km mit Schiffen, 1460 km mit Zügen in D und viele km zu Fuß sind wir wieder zu Hause angekommen!

Eurowings: Die Airline kann man bedenkenlos weiterempfehlen.

Citreon C1, gemietet bei TUI/Europcar. Perfekt für die engen Strassen. Vollasko ohne Selbstbeteiligung. Sehr wichtig, kleine schrammen bleiben nicht aus.

Bootsfahrt: Nette kurze Fahrt nach Capri. Rechtzeitig buchen.

Orte und bedeutende Sehenswürdigkeiten:

Sorrent: Besticht mit spektakulären Ausblicken, Zitronenduft und mediterraner Eleganz.
Amalfi Küste: Begeistert mit dramatischen Klippen, farbenfrohen Dörfern und tiefblauem Meer.
Amalfi: Verzaubert mit steilen Küsten, türkisblauem Meer und mediterranem Lebensgefühl.
Salerno: Verbindet süditalienischen Charme mit lebendiger Geschichte und einem Blick auf das glitzernde Mittelmeer.
Pompeji: Ist eine faszinierende Zeitkapsel, die das Leben der Antike eindrucksvoll bewahrt.
Capri: Kleine faszinierende Insel im Golf von Neapel, natürliche Schönheit mit glamourösen Atmosphäre.
Vesuv: Mächtiger Vulkan, der Geschichte, Gefahr und Schönheit zugleich verkörpert.
Neapel: Pulsiert vor Leben, Geschichte und unverfälschtem süditalienischem Charme. Wir sahen keinen Müll!!

Unterkünfte:

Grand Hotel de la Villerandhotel in Sorrent: Ca. 1km vom Zentrum Sorrent entfernt. Nettes Hotel mit kostenfreier Parlgarage. Öffentliche Parkgaragen verlange 25-30 € je Nacht.
Le Villanelle B&B in Neapel: Liebevoll von Danielle eingerichtetes Bed & Breakfast. Abenteuerlicher Lift wie man sie aus Filmen der 30iger Jahre her kennt, eng, Drahtgitter und laute Türen und krächzente Fahrgeräusche. Funktioniert perfekt.

Auf Wiedersehen
Arrivederci

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